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	<title>uteles Blog  &#187; Zurück nach einem Jahr Freiwilligendienst in Palästina</title>
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	<description>utele berichtet über Erfahrungen, Ute erzählt übers web, über miradlo, gibt Tipps...</description>
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		<title>Zurück nach einem Jahr Freiwilligendienst in Palästina</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 20:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
		<category><![CDATA[flughafen]]></category>
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		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
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		<description><![CDATA[Hab Freitagabend noch ne Mail bekommen auf meine Frage, wann Rüdi zurückkommt: Sonntag zum Mittagessen müsste klappen. Er fliegt nachts um eins ab Tel Aviv nach München. Ankunft etwa um fünf Uhr morgens. Von dort mit Eva, einer anderen Volotärin fährt er nach Ulm, und dann noch mit der Bummelbahn nach Konstanz. Bahnfahrt von München [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab Freitagabend noch ne Mail bekommen auf meine Frage, wann Rüdi zurückkommt:<br />
Sonntag zum Mittagessen müsste klappen. Er fliegt nachts um eins ab Tel Aviv nach München. Ankunft etwa um fünf Uhr morgens.</p>
<p><a href="http://www.utele.eu/blog/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_425F20DA-C7D0-4A35-BD4E-25AEBF7E4FA9.jpeg"><img src="http://www.utele.eu/blog/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_425F20DA-C7D0-4A35-BD4E-25AEBF7E4FA9.jpeg" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p>Von dort mit Eva, einer anderen Volotärin fährt er nach Ulm, und dann noch mit der Bummelbahn nach Konstanz.</p>
<p>Bahnfahrt von München bis Konstanz sind rund sechs Stunden, ziemlich egal ob mit oder ohne Ulm.</p>
<h3>Freitag</h3>
<p>Frühestens kommt er also gegen elf, realistisch wohl so um eins, spätestens dann so gegen drei Uhr, mit allen Verspätungen.</p>
<p>Damit waren es weniger als 40 Stunden ab der Nachricht bis zur Ankunft. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Samstag</h3>
<p>So mit Stunden zählen geht es schnell. Samstagabend ist auch der Flug HF6573 in München für 5:05 Ankunft gelistet.</p>
<p>Als ich ins Bett ging, war Rüdi sicher schon im Flughafen in Tel Aviv, dort muss man ja drei Stunden vor Abflug da sein.</p>
<p>Nur noch einmal schlafen!</p>
<p>Unterm Strich kam ich mit dem Jahr Palästina zwar noch besser als befürchtet zurecht, aber eben doch ständig unter Druck.</p>
<p>Schon in den letzten Tagen wurde es besser, noch mehr je näher die Ankunft kam.</p>
<p>Sorgen was noch alles schiefgehen könnte ließ ich so wie schwebende Wolken an mir vorbeiziehen&#8230;</p>
<h3>Sonntagmorgen</h3>
<p>Sonntagmorgen um halbneun ist der fünf-Uhr-Flug natürlich schon nicht mehr auf der Hauptseite des  <a href="http://www.munich-airport.de/de/consumer/fluginfo/ankunft/h0000_de_L.jsp">Münchner Flughafens</a>. Mit dem ichphone war es gar nicht so einfach an die Fluginfo zu kommen.<br />
Aber es klappte dann doch, alles ok, der Flieger ist auf die Minute genau gelandet.</p>
<p>Rüdi ist also wieder auf deutschem Boden.</p>
<p>Roland machte schon Witze, er bleibt für drei Tage und geht dann in Afghanistan studieren, oder so&#8230;</p>
<p>Ja, könnte natürlich sein. Ich habe in den letzten Wochen, nicht mehr viel per Mail gefragt, Rüdiger ist ein normaler junger Mann und liebt es nicht, ausgerechnet seiner Mama ausführlich zu schreiben.</p>
<p>Noch weiß ich also nicht, was er jetzt wirklich vorhat. Alle bisherigen Pläne waren mit wahrscheinlich, vielleicht, eventuell, mal sehen.</p>
<p>Aber selbst wenn wieder sowas wie Palästina ansteht, dann ist es halt so. Erst einmal freue ich mich wie ein Schneekönig, dass er bald kommt&#8230;</p>
<h3>Angekommen</h3>
<p>Er ist wirklich wieder da. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Hat alles soweit geklappt, nur seinen Laptop haben sie in Tel Aviv erst einmal einbehalten&#8230;</p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
Hinweis für Feedleser: Beiträge, die Quellcode enthalten sind auf der Webseite meist besser lesbar, als in einem Feed-Reader. Digitaler Key: 27c251b1fd656a9e0a610a24501cf643)</small>]]></content:encoded>
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		<title>13 ist eine Glückszahl ;)</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/13-ist-eine-glueckszahl</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 11:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
		<category><![CDATA[13]]></category>
		<category><![CDATA[identi.ca]]></category>
		<category><![CDATA[roland]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[ute]]></category>

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		<description><![CDATA[Roland und Ute 1996 Schon meine Großeltern haben an einem 13. geheiratet. Vor dreizehn Jahren habe ich nachts und vormittags auf die Tochter einer Freundin aufgepasst, weil sie gerade im Krankenhaus war und ihre zweite Tochter zur Welt brachte. Abends funkte es dann zwischen Roland und mir, ganz plötzlich, ganz unerwartet, denn wir kannten uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="albumlistre">
<li> <img src="/images/blog/2009_II/roland_ute_1996_utele_eu.jpg" width="274" height="365" alt="Auf dem Berg" /> Roland und Ute 1996</li>
</ul>
<p>Schon meine Großeltern haben an einem 13. geheiratet.</p>
<p>Vor dreizehn Jahren habe ich nachts und vormittags auf die Tochter einer Freundin aufgepasst, weil sie gerade im Krankenhaus war und ihre zweite Tochter zur Welt brachte. Abends funkte es dann zwischen Roland und mir, ganz plötzlich, ganz unerwartet, denn wir kannten uns schon rund ein Jahr. </p>
<p>Seit diesem Samstag, den 13. Juli sind wir zusammen und an der Tochter meiner Freundin können wir uns ansehen, wie unsere Beziehung wächst. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Mir ist sie inzwischen schon über den Kopf gewachsen, sie ist jetzt größer als 159,5 Zentimeter&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Manche waren schockiert, als wir beschlossen noch eins drauf zu setzen und an einem Freitag, den 13. zu heiraten.</p>
<p>Vorhin schrieb ich bei <a href="http://identi.ca/notice/6397326">identi.ca</a> und twitter von unseren dreizehn Jahren am heutigen 13. und bekam gleich zwei Rückmeldungen von Menschen die auch an einem Freitag den 13. geheiratet haben! </p>
<p>Ich finde so mehrfach eine 13,  das ist doch mal einen Blogeintrag kurz nebenbei wert. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
Hinweis für Feedleser: Beiträge, die Quellcode enthalten sind auf der Webseite meist besser lesbar, als in einem Feed-Reader. Digitaler Key: 27c251b1fd656a9e0a610a24501cf643)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Freiwilligendienste weltweit ::: Palästina</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/freiwilligendienste-weltweit-palaestina</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 22:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[rüdi]]></category>

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		<description><![CDATA[Talitha WG, Beit Jala, Palästina Im aktuellen Rundbrief von und über die Freiwilligen, die weltweit aktiv sind, gibts auch einen Teil der Volontäre einschließlich Rüdi. von Rüdi. Den Rundbrief gibt es leider nur als PDF auf der Seite der Weltweiten Initiative. Hier ein paar Auszüge aus Palästina, es gibt im Rundbrief weit mehr Berichte beispielsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="albumlistre">
<li><img src="/images/blog/2009_II/talitha_wg_mit ruedi_und_co_wise_rundbrief_utele_eu.jpg" alt="Bild aus dem Rundbrief von WISE" width="450" height="338" />Talitha WG, Beit Jala, Palästina</li>
</ul>
<p>Im aktuellen Rundbrief von und über die Freiwilligen, die weltweit aktiv sind, gibts auch einen Teil der Volontäre einschließlich Rüdi. von Rüdi. Den Rundbrief gibt es leider nur als PDF auf der <a href="http://www.wortwechsel-weltweit.de/index.php?site=100">Seite der Weltweiten Initiative</a>. Hier ein paar Auszüge aus Palästina, es gibt im Rundbrief weit mehr Berichte beispielsweise aus Südamerika und Afrika:</p>
<blockquote class="clear"><p>Unsere WG liegt hoch über Bethlehem mit majestätischem Blick bis zu den Bergen Jordaniens, was zugegebenermaßen im kleinen Palästina nicht allzu schwer ist. Wir sechs haben die unglaubliche Ehre innerhalb unseres Projektes zu wohnen, Talitha Kumi.</p>
<p><strong>Wir, das sind</strong> Rüdiger Henß aus Konstanz, Eva Isselstein aus Ulm, Eva Stölzel aus Berlin, Henrike Kant aus Wernigerode, Richard Natho aus Cottbus und Anne Stüble aus Ravensburg.</p>
<p>Anne und Richard wohnen nicht auf dem Voloflur, sondern wurden ausquartiert. Der Voloflur war ehemals Gästehaus, nun erfreut er uns mit vier Zimmern, zwei Büros, in denen nie jemand ist und einer kleinen Küche, in der wir ab und zu kochen. Wenn wir darauf keine Lust haben, können wir aber auch einfach die Treppe hinuntergehen und schon bekommen wir umsonst palästinensische Spezialitäten aus dem Gästehaus serviert. Unsere Küche ist kunterbunt gestaltet, mit farbigen Wänden, künstlerischen Postern und einem Wandteppich. In einer Spontanaktion haben wir an einem freien Nachmittag der Küche zu ihrem jetzigen Glanz verholfen.</p>
<p>Über unserem Spülbecken steht ein kleiner Kalender, jede Seite liebevoll gestaltet, mit einem Namenszug in arabisch und deutsch. Die Person, deren Name gerade oben steht, ist nach eigenem Ermessen für den Abwasch und im Zusammenhang damit für den Müll und ein kurzes „Küche kehren” zuständig. Nach spätestens fünf Spülgängen sollte die Küche nass gewischt und aufgeräumt werden. Da jedes WG-Mitglied ein eigenes Zimmer inklusive Bad hat, erübrigt sich der Putzplan.</p>
<p>Allwöchentlich am Sonntagabend wird hastig und stark über das Abendessen diskutiert, denn Sonntag ist unser WG-Abend. Mit gemeinsamem Kochen, Beisammensitzen und der berühmten „Talking-Stick-Runde“ (Die Person, die einen ausgewählten Gegenstand in der Hand hält, bekommt Zeit, über gute und schlechte Dinge der letzten Woche ungestört zu reden.)</p></blockquote>
<p><em><a href="http://www.wortwechsel-weltweit.de/download.php?loc=ww_ausgabe14_juni2009.pdf">ww_ausgabe14_juni2009.pdf</a> Seite 88</em></p>
<p>Ebenfalls aus dem aktuellen Rundbrief  einen Artikel von Rüdiger. Stammleser wissen schon, dass es hier noch deutlich mehr zu <a title="...alles was mit Rüdi getaggt ist" href="http://www.utele.eu/blog/index.php?s=r%C3%BCdi">Rüdi</a> gibt, ebenso auf seiner Seite: <a href="http://www.henss.eu/">www.henss.eu</a></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Rüdiger Henss</li>
<li>Alter: 19</li>
<li>Projekt: Begegnungs- und Schulzentrum Talitha Kumi</li>
<li>Ort: Beit Jala</li>
<li>Land: Palästina</li>
<li>Rüdiger Henss lebt in Beit Jala, Palästina und arbeitet in der Schule Talitha Kumi. Die Bereiche der Arbeit reichen von Unterricht in der Schule über Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung der Mädchen aus dem Mädcheninternat bis hin zu Gästebetreuung und Hilfe bei dem Patenschaftsprogramm mit Deutschland und England.</li>
</ul>
<p>„Die Zeit stand in Mitten eines Krieges. Es wurde eine Waffenruhe ausgerufen, aber dennoch hatte sich die Lage noch immer nicht völlig beruhigt. Ein unheimliches Gefühl, in einem Land zu sein, in dem<br />
ein Krieg herrscht. Ein unheimliches Gefühl, nicht weit weg zu sein und das Unheimlichste bei alledem: in seinem Zimmer zu sitzen und kaum etwas mitzubekommen.“</p>
<p>„Anfang Januar, nach einem weiteren Ausflug ans Tote Meer, machten wir noch einen kleinen Abstecher ans Wadi Qelt – eine wohl auch von Touristen sehr gut besuchte Aussichtsstelle. Denn kaum waren wir angekommen, kamen schon die ersten Beduinen auf uns zu und wollten Schmuck und Palästinensertücher verkaufen. Als wir jedoch nicht den Anschein machten, etwas kaufen zu wollen, gaben die Beduinen schnell wieder auf. Einer jedoch folgte uns zum Aussichtspunkt und erklärte uns einige Stellen und wo sein Dorf sei. Da er sehr freundlich war, ich aber leider sein Palästinensertuch wirklich nicht kaufen wollte, wollte ich ihm ein paar Schekel einfach so geben. Doch dies lehnte der Beduine sofort ab. Möglicherweise habe ich ihn somit in seiner Ehre verletzt, denn die Beduinen nehmen wohl nur Geld an, wenn sie auch wirklich etwas verkaufen. Ich entschuldigte mich dann auch mehrmals in der Hoffnung, dass der Beduine mir meine Tat verzeiht. Denn ich wollte ihn natürlich ganz und gar nicht verletzen.“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.wortwechsel-weltweit.de/download.php?loc=ww_ausgabe14_juni2009.pdf">ww_ausgabe14_juni2009.pdf</a> Seite 47</p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
Hinweis für Feedleser: Beiträge, die Quellcode enthalten sind auf der Webseite meist besser lesbar, als in einem Feed-Reader. Digitaler Key: 27c251b1fd656a9e0a610a24501cf643)</small>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Neues aus Palästina : Freiwilligendienst und so&#8230;</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/neues-aus-palaestina-freiwilligendienst-und-so</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 22:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[rüdi]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Freiwilligen in Israel und Palästina läuft weiterhin alles recht gut. Als Rüdiger Ostern hier war, habe ich nochmal intensiver nachgefragt, wieviel von der Lage in Gaza sie im Alltag mitbekommen. Im Grunde gar nichts, die meisten Informationen bekommen auch die Freiwilligen eher aus den Medien, oft sogar aus den deutschen Medien. Der ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Freiwilligen in Israel und Palästina läuft weiterhin alles recht gut. Als Rüdiger Ostern hier war, habe ich nochmal intensiver nachgefragt, wieviel von der Lage in Gaza sie im Alltag mitbekommen. Im Grunde gar nichts, die meisten Informationen bekommen auch die Freiwilligen eher aus den Medien, oft sogar aus den deutschen Medien. Der ein oder andere ist aktiver auch in Hilfsprojekten und bekommt dann etwas mehr mit, im Großen und Ganzen geht es jedoch um Alltag.</p>
<ul class="albumlistre">
<li><img src="/images/blog/2009_II/jerusalem_08_12_362_utele_eu.jpg" alt=" Innenstadt utele.eu" width="299" height="400" />Jerusalem</li>
<li class="clear"><img src="/images/blog/2009_II/jerusalem_08_12_378_utele_eu.jpg" alt="Jerusalem Suq utele.eu" width="300" height="400" /><a title="Wiki zu Markt im arabischen Viertel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suq">Suq Jerusalem</a></li>
</ul>
<p>medico international beschreibt, was <a title="gegen Upgrade der Beziehungen" href="http://www.medico.de/presse/pressemitteilungen/medico-international-gegen-upgrade-der-beziehungen-zwischen-eu-und-israel/3224/">gegen gute Beziehungen zwischen der EU und Israel</a> zur Zeit spricht. <a href="http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/israel-empoert-ueber-un-bericht/">Israel ist empört über den UN-Bericht</a> schreibt die taz, empörend finde ich die Ansichten mancher Kommentatoren. Aber leider hat sich da in den letzten Monaten nichts getan, viele wissen nur was an Propaganda verbreitet wurde und sind nicht in der Lage beide Seiten zu betrachten. Eine der wenigen, die beide Seiten zu Wort kommen lässt und sich mit den Vor- und Nachteilen beider Seiten vor Ort auseinandersetzt ist Svenja Kleinschmidt, beispielsweise in ihrem Artikel  <a title="Svenja zwischen Techno und Talmud" href="http://faz-community.faz.net/blogs/israelblog/archive/2009/04/27/hass-und-liebe-ein-versuch.aspx">Hass und Liebe, ein Versuch</a>.</p>
<h3>Nahost meldet weiterhin Grün</h3>
<p><strong>7.5. Tobias:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;alle Wochenberichte waren rechtzeitig da, deshalb heute zur Frühstückszeit:&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich glaube, das war das erste Mal, dass alle Berichte pünktlich ankamen. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Talitha Kumi, Beit Jala, Rüdi:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Hier in Talitha trübt unseren Alltag der Gedanke, dass die Schule nur noch 4 Wochen lang geht, dann müssen wir uns leider von den Schüler und den Mädchem aus der Boarding Section verabschieden.<br />
Dafür hatten wir gestern einen schönen Nachmittag und Abend mit den Mädchen aus der Boarding Section (Spielen, Grillen, Tanzen etc.)<br />
Ansonsten beschäftigen wir uns gerade mit der Inventur für den Deutschraum, arbeiten am englischen Patenschaftsprogramm und helfen der 11. Klasse einen Film für den Tag der Offenen Tür vorzubereiten.<br />
Ansonsten ist Richard noch immer mit der Vorbereitung für den Kirchentag beschäftigt und Anne mit der Vorbereitung für das Konzert ihrer Schüler am Samstag.<br />
Das Gästehaus war jetzt einige Tage leer, dafür geht es jetzt wieder richtig los&#8230;<br />
Rike geht von Mittwoch bis Freitag zu Amira, einem Mädchen aus der Boarding Section und Eva I. ist kräftig am Theater spielen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Die meisten Freiwilligen bleiben selbst ein Jahr, das heißt noch bis August. Das Schuljahr für die Kinder und Jugendlichen in Talitha ist jedoch eher wie die deutschen Schuljahre, deshalb der Abschied.</p>
<p><strong>SOS-Kinderdorf, Bethlehem, Chris:<br />
</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Das Leben in der SOS-WG läuft weiterhin gut.<br />
Tobias genießt momentan ein paar gemeinsame Urlaubstage mit seiner Mutter und ich bin sicher mit einem neuen 3-Monats-Visum wieder im SOS Bethlehem angekommen. Da sich das Schuljahr seinem Ende neigt sind die Kinder gerade leicht im Klausurenstress, sodass wir nur Angebote für die kleineren Kinder organisieren können.&#8221;</p></blockquote>
<p>Manche bekamen direkt ein längeres Visum, bei einigen klappte das jedoch nicht und am Ende des Zeitraums war es dann nie ganz sicher, ob es ein erneutes Visum gibt.</p>
<p><strong>Willy Brandt Center, Jerusalem, Tobi:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Woche steht weiter im Zeichen der Vorbereitung zur Jahreskonferenz, die am Freitag anfängt. Die ersten Delegationsteilnehmer kommen jetzt auch schon an, das Programm beginnt morgen. Nebenher laufen die Vorbereitungen für das Nahostseminar und die nächste Jusodelegation nach der Jahreskonferenz.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Ha&#8217;Gan Ha&#8217;Shikumi, Jerusalem, Katrin:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;mir hogged uf m Canapé ond kanbred Niss. D’r Mousa ond d’r Schwob welcher mi en de Gehoimnisse de schwäbische Sproch eigweiht hat. I schwätz jetzt bloß no Schwäbisch.<br />
Em Kändergärtle läufts wie allerweil rond: ois von denne Bettsöcherle hat ons de ganze Bode vollgreiert, vom ärschte Stock bis ins Sudareng. Wahrscheulich hats zviel Gsälzbrot gfrässe.<br />
Uff den Schock hämma na ärschte Mal a Viertle gschlotzt.<br />
Am Freidich  hann i kehrwoch gmacht.  No schwätzet Nachbre no net iber ons.<br />
Adéle&#8221;</p></blockquote>
<p>Bei den Freiwillign in Jerusalem hat sich jetzt wohl schwäbisch durchgesetzt. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h4>Nachtrag</h4>
<p><a title="tagesschau.de Papst in Jerusalem" href="http://www.tagesschau.de/ausland/papst552.html">Artikel mit Bildern vom Papst in Jerusalem,</a> der sowohl Felsendom (heilige Stätte der Moslems) als auch Klagemauer (heilige Stätte der Juden) besuchte.</p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>grad mal nicht in Palästina&#8230;</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/grad-mal-nicht-in-palaestina</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 22:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[rüdi]]></category>
		<category><![CDATA[ute]]></category>

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		<description><![CDATA[Ute und Rüdi in Jerusalem auf einer Dachterrasse Rüdiger ist ja grad für einige Tage in Konstanz. Dabei fiel mir auf, dass es doch deutlich angenehmer ist, wenn er hier ist. Irgendwo im Hinterkopf ist es sonst in den letzten Monaten doch immer da gewesen: wie geht es ihm jetzt grad, ist alles in Ordnung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="albumlistre">
<li><img src="/images/blog/2009_I/palaestina_israel_jerusalem_ute_ruedi_08_12_430.jpg" width="400" height="300" alt="Jerusalem auf einer Dachterrasse" />Ute und Rüdi in Jerusalem auf einer Dachterrasse</li>
</ul>
<p>Rüdiger ist ja grad für einige Tage in Konstanz. Dabei fiel mir auf, dass es doch deutlich angenehmer ist, wenn er hier ist. Irgendwo im Hinterkopf ist es sonst in den letzten Monaten doch immer da gewesen: wie geht es ihm jetzt grad, ist alles in Ordnung, was passiert gerade&#8230;</p>
<p>Im Grunde ist es nicht sinnvoll, denn wenn Rüdi, wie jetzt gerade in Konstanz ist, sehe ich ihn auch nicht täglich und weiß auch nicht immer, was er gerade macht.<br />
Doch es bleibt ein Unterschied. Hier mache ich mir keine Sorgen, es ist einfach Alltag, er wird schon ok sein, sonst hätte ich was gehört.</p>
<p>Wahrscheinlich ist das einer Punkte, die anders sind. Innerhalb Deutschlands bin ich mir sicher, dass ich sehr schnell erfahren würde, falls etwas wäre. Wenn Rüdiger dagegen in Palästina ist, bin ich mir da nicht so sicher, wie schnell ich da etwas mitbekäme.</p>
<p>Ein &#8211; für mich großer &#8211; Unterschied ist, hier oder auch innerhalb Europas könnte ich, z.B. wenn er krank wäre sehr schnell auch vor Ort sein. Das ist in Palästina schon in ruhigeren Zeiten nicht so einfach. Käme es zu einer erneuten Krise, die noch massiver ist als der aktuelle Zustand in Gaza, so ist gar nicht sicher, ob es überhaupt möglich wäre einzureisen.</p>
<p>Sich selbst einzuschätzen entbehrt zumindest jeglicher Objektivität. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Trotzdem meine ich, dass ich nicht gerade eine Glucke bin, ganz sicher keine Übermami, aber irgendwie hänge ich doch an dem Kerl. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Jetzt gerade genieße ich, dass er hier ist und danach ist es dann weniger lang bis er zurückkommt, als er bereits weg war, abzählbar&#8230;</p>
<p>In Palästina und Israel bei den Freiwilligen geht es nach den Osterfeiertagen gerade etwas ruhiger zu, dort sind ebenfalls Ferien. Einige Freiwillige sind &#8211; wie Rüdi auch &#8211; gerade für einige Tage in Deutschland. Andere haben Besuch aus Deutschland und reisen ein bisschen herum. </p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
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		<title>&#8230;von Talitha Kumi in Palästina nach Konstanz ::: Flug gebucht</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/von-talitha-kumi-in-palaestina-nach-konstanz-flug-gebucht</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 22:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich schrieb ja, dass es nicht ganz so einfach ist einen Flug zu Ostern von Tel Aviv nach Zürich zu bekommen. Die Absprachen sind schon nicht ganz einfach und auch beim Buchen kann es das ein oder andere Problem geben. Am Ende klappte es jedoch, es gab einen Flug. Die Buchungsbestätigung hatte ich noch an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="albumlistre">
<li><img src="/images/blog/2009_I/ruediger_talitha_kumi_palaestina_08_12_007.jpg" alt="Rüdiger auf dem Dach von Talitha Kumi, Palästina" width="400" height="300" /></li>
</ul>
<p>Ich schrieb ja, dass es nicht ganz so einfach ist einen Flug zu Ostern von Tel Aviv nach Zürich zu bekommen. Die Absprachen sind schon nicht ganz einfach und auch <a title="Flug buchen Tel Aviv Zürich" href="http://www.utele.eu/blog/familiaeres/flug-buchen-von-tel-aviv-nach-zuerich">beim Buchen kann es das ein oder andere Problem</a> geben. <a title="Absprechen und übers Reisebüro buchen" href="http://www.utele.eu/blog/familiaeres/flug-von-tel-aviv-nach-zuerich-uebers-reisebuero-buchen-chat-sms-telefon">Am Ende klappte es jedoch</a>, es gab einen Flug.</p>
<p>Die Buchungsbestätigung hatte ich noch an demselben Abend, Roland holte sie im Reisebüro ab. Es war jedoch klar, dass die per Post auf keinen Fall mehr rechtzeitig ankäme. Laut Reisebüro müsste eigentlich die Nummer genügen, aber er würde empfehlen die Bestätigung dabei zu haben. Also habe ich das Ding fotografiert, die beste Version noch etwas lesbarer gemacht und per Mail verschickt.</p>
<p>Allerdings gab es dann wieder keine Internetverbindung in <a title="Schule Talitha Kumi, Palästina" href="http://www.henss.eu/das_projekt.php">Talitha Kumi, Beit Jala, Palästina</a>. Eine Woche gar keine Reaktion. Irgendwann die Empfangsbestätigung, aber mehr wieder nicht. Ich hatte mich schon drauf eingestellt, notfalls die Nummer der Buchung mehrfach per SMS zu versenden, bis sie sicher ankommt. Irgendwann jedoch kam die Rückmeldung, dass es ankam.</p>
<p>Gestern also der Flug, so ganz sicher, war ich mir nach all den Schwierigkeiten ja nicht, ob es auch tatsächlich klappt. Jedoch inzwischen kam der Anruf, es ging alles klar. Der Flug mit der Swiss war problemlos, alles klappte und er ist wie geplant angekommen.</p>
<p>Hier sei es im Moment wärmer als zuletzt in Palästina, na, wir haben halt Frühling. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Nahost meldet Grün</h3>
<p>Die Meldungen aller Freiwilligen der letzten Zeit waren gefüllt mit Alltag, teils mit viel Arbeit. Einige hatten oder haben Besuch aus Deutschland. Manche haben Urlaub, so wie Rüdi im Moment, der deshalb hierher kommen konnte. Die Ferien in der Schule in Talitha entsprechen etwa den Osterferien hier, deshalb konnte er auch zu keinem anderen Termin fliegen.</p>
<p>Ein neuer Newsletter mit den Berichten von Freiwilligen in aller Welt und vielen Fotos,  kann bei <a title="PDF News März 2009 etwa 6,5 MB" href="http://www.wortwechsel-weltweit.de/download.php?loc=ww_ausgabe13_maerz2009.pdf">Wortwechsel weltweit als PDF</a> heruntergeladen werden.</p>
<h3></h3>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Flug von Tel Aviv nach Zürich übers Reisebüro buchen ::: Chat : SMS : Telefon</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/flug-von-tel-aviv-nach-zuerich-uebers-reisebuero-buchen-chat-sms-telefon</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 23:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie gestern schon im ersten Teil berichtet, klappte es zunächst nicht einen Flug von Tel Aviv nach Zürich und zurück für die Zeit über Ostern zu bekommen. Ich hatte nach einigen vergeblichen Versuchen, dann noch abends ein Mail an mein Lieblingsreisebüro in Konstanz geschrieben. Rüdi, der grad in Palästina ist, wollte einen Flug, hatte jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a title="Flug suchen online Tel Aviv : Zürich" href="http://www.utele.eu/blog/familiaeres/flug-buchen-von-tel-aviv-nach-zuerich">gestern schon im ersten Teil berichtet</a>, klappte es zunächst nicht einen Flug von Tel Aviv nach Zürich und zurück für die Zeit über Ostern zu bekommen. Ich hatte nach einigen vergeblichen Versuchen, dann noch abends ein Mail an mein <a title="empfehlenswertes Reisebüro! :-)" href="http://shops.ltur.com/shops/KON/index.ltml">Lieblingsreisebüro in Konstanz</a> geschrieben. Rüdi, der grad in Palästina ist, wollte einen Flug, hatte jedoch in letzter Zeit nur selten eine brauchbare Internetverbindung. Außerdem vermutete er, dass eine Buchung nur mit Kreditkarte möglich sei, er hat keine&#8230; Kommunikation wird mit nur selten oder gar keinem Internet von Konstanz nach Beit Jala  nicht gerade einfacher. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<ul class="albumlistre">
<li> <img src="/images/blog/2009_I/tel_aviv_zuerich_flug_buchen_utele_eu.jpg" alt="utele.eu" width="400" height="300" />Flug buchen Tel Aviv Zürich</li>
</ul>
<p>Kurz nach neun Uhr kam der Anruf, er bekäme einen Flug angezeigt für 418 € der zu meinen Angaben passt. Die Daten zeigten, das war Rüdis Lieblingsflug, den ich gestern schon in verschiedensten Versionen zu buchen versucht hatte. Die Preise differierten von rund 380 € bis zu 470 € nur buchen ließ er sich nicht.</p>
<p>Am Telefon versuchte er es also nun für 418 € allerdings mit demselben Ergebnis, das Ding war nicht buchbar. Er sagte er würde Rücksprache halten und sich nochmal melden. Machte er auch wenig später, mit der Information, der Flug sei jetzt teurer, er könne ihn nur noch für 517 € bekommen.</p>
<p>Gut, also ein SMS an Rüdi und nachfragen, ob auch dieser Preis noch ok wäre. Einige Zeit später Rüdis Antwort, ja, wenn der noch zu bekommen sei, solle ich ihn buchen. Antworten solle ich nicht auf die Skypenummer von der schrieb, sondern aufs Handy, auch gut&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also wieder der Anruf im Reisebüro, der Dame erklären, dass ich mit dem Kollegen gesprochen hatte. Diesen an den Apparat holen lassen, ihn bitten zu buchen. Nun musste er wieder bei seiner Zentrale anrufen, um zu versuchen den Flug für diesen Preis zu bekommen. Er melde sich wieder&#8230;</p>
<p>Machte er auch, um zu sagen, dass es jetzt knapp eine Stunde später den Flug auch nicht mehr für 517 €  gibt&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  <strong>na toll!</strong> Er würde gern noch was anderes probieren, mit einmal umsteigen in Warschau auf dem Rückflug. Ja, genau, den kannte ich doch auch schon, das war der erste, den ich am Abend zuvor gefunden hatte, mir wurde er für 468 €angeboten, war jedoch dann auch nicht buchbar. <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun, nicht für 468 € aber für 497 € ließ sich der dann doch noch buchen&#8230;  <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Ablauf einer Flugbuchung Tel Aviv Zürich</h3>
<ul>
<li>erstes SMS von Rüdi mit den möglichen Terminen für den Flug am  23.3. 18:28 Uhr</li>
<li>diverse SMS
<ul>
<li>Telefonate</li>
<li>Chat usw. hin und her</li>
<li>zwischendurch Flüge suchen und probieren</li>
</ul>
</li>
<li>bis um 23:07 Uhr immernoch am 23.3.</li>
</ul>
<h4>Auszug aus dem Mutter-Sohn-Chat <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   des ersten Abends</h4>
<p>23.03. 23:05:45   | <span style="color:#5b92a4">ute: ich bin seit ein paar Stunden auch nur am Flieger raussuchen, wollte eigentlich auch was anderes machen&#8230; </span></p>
<p>23.03. 23:05:54   | <span style="color:#267529"> rüdi: aber wenn dann wohl memmingen in irgendeiner art und weise </span></p>
<p>23.03. 23:06:12   | <span style="color:#5b92a4">ute: nun denn, dann mal bis morgen oder so&#8230; </span></p>
<p>23.03. 23:06:15   | <span style="color:#267529"> rüdi: ja ich weiß tut mir leid und ich bin dir auch sehr dankbar </span></p>
<p>23.03. 23:06:47   | <span style="color:#5b92a4">ute:  dann schlaf mal gut,   <img src="/images/logos/snoopy.gif" alt="smiley" width="32" height="32" /> </span></p>
<p>23.03. 23:06:53   | <span style="color:#5b92a4">ute: wir lesen uns&#8230; </span></p>
<p>23.03. 23:07:11   | <span style="color:#267529"> rüdi: ja schlaf du auch gut und vielen dank für die hilfe&#8230; </span></p>
<p>23.03. 23:07:17   | <span style="color:#5b92a4">ute:  schau mal ein Rüdi-cool winkender Smiley   <img style="width: 28px;" src="/images/logos/green_wink_gruen.gif" alt="smiley" /> </span></p>
<p>23.03. 23:07:34   | <span style="color:#5b92a4">ute: bitte und ciao ciao </span></p>
<p>23.03. 23:07:38   | <span style="color:#267529"> rüdi: top </span></p>
<p>23.03. 23:07:40   | <span style="color:#267529"> rüdi: cya </span></p>
<ul>
<li>Mail ans Reisebüro kurz danach, Ende des ersten Teils also rund fünf  Stunden später&#8230;</li>
<li>Rückruf am 24.3.  etwa 9:30 Uhr
<ul>
<li>wieder einiges hin und her per Telefon mit dem Reisebüro</li>
<li>per SMS mit Rüdi</li>
<li>am Ende ein gebuchter Flug um 11:30 Uhr</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Alles in allem also unzählige Versuche zu buchen, Telefonate, SMS, Chat usw. um nach insgesamt etwa <strong>sieben Stunden einen Flug zu buchen</strong>. Ein Traum von schnellen Verbindungen&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h4>Nach dem Buchen ging es noch ein bisschen weiter:</h4>
<p>Ich schrieb meinem Sohn ein SMS, dass er einen Flug hat. Stunden später ein Anruf, ich höre nichts und lege wieder auf. Kurz danach bimmelt mein Mobile, ich höre:</p>
<blockquote><p>&#8220;Hallo, hallo ich bin&#8217;s Rüdi, hallo aus Palästina, hallo ich höre nichts, hallo ich verstehe dich nicht, hallo du bist nicht im Chat&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Daraufhin habe ich mich mal eben auf dem Rechner des Azubis in den internen Chat eingeloggt und gefragt, was jetzt los ist.</p>
<h4>Auszug aus dem Chat zwischen Rüdiger und Ute</h4>
<p>24.03. 13:42:59   | <span style="color:#b46837"> rüdi:bist du da??? </span></p>
<p>24.03. 13:44:24   | <span style="color:#b46837"> rüdi:man <img title="traurig" src="/images/logos//sad.gif" alt="traurig" width="15" height="15" /> </span></p>
<p>24.03. 13:46:15   | <span style="color:#b46837"> rüdi:so n quark wie bekomm ich denn jetzt raus ob des geklappt hat? </span></p>
<p>24.03. 14:04:28   | <span style="color:#b46837"> rüdi:huhuu </span></p>
<p>24.03. 14:07:56   | <span style="color:#b46837"> rüdi:och mensch&#8230; </span></p>
<p>24.03. 14:08:16   | <span style="color:#b46837"> rüdi:des ist doof das des bei dir keine töne von sich gibt wenn ich dir schreibe </span></p>
<p>24.03. 15:20:58   | <span style="color:#b46837"> rüdi:mmh jemand da? </span></p>
<p>24.03. 15:21:07   | Guten Tag, &#8220;ute&#8221;:<span style="color:#5b92a4"> ja </span></p>
<p>24.03. 15:21:17   | <span style="color:#5b92a4">ute: bin an jozos Rechner </span></p>
<p>24.03. 15:21:19   | <span style="color:#b46837"> rüdi:cool </span></p>
<p>24.03. 15:21:30   | <span style="color:#5b92a4">ute: sodele, was magst du? </span></p>
<p>24.03. 15:21:42   | <span style="color:#b46837"> rüdi:hab leider auch nur kurz zeit, ist grade pause vom mädcheninternat&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:21:54   | <span style="color:#b46837"> rüdi:wollte wissen ob du meine sms bekommen hast und wie es jetzt aussieht mit dem flug </span></p>
<p>24.03. 15:21:57   | <span style="color:#5b92a4">ute: ja passt schon </span></p>
<p>24.03. 15:22:10   | <span style="color:#5b92a4">ute: du hast meine nicht bekommen? </span></p>
<p>24.03. 15:22:16   | <span style="color:#5b92a4">ute: der Flug klappte nicht </span></p>
<p>24.03. 15:22:24   | <span style="color:#5b92a4">ute: war auch für 517 wieder weg </span></p>
<p>24.03. 15:22:34   | <span style="color:#b46837"> rüdi:ah und jetzt? </span></p>
<p>24.03. 15:22:37   | <span style="color:#5b92a4">ute: nochmaliger Versuch gab den alten Flug </span></p>
<p>24.03. 15:22:46   | <span style="color:#5b92a4">ute: den dafür für 497 </span></p>
<p>24.03. 15:22:56   | <span style="color:#5b92a4">ute: allerdings Rückweg über Warschau </span></p>
<p>24.03. 15:23:10   | <span style="color:#5b92a4">ute: und bereits am Sonntag um sieben ab Zürich </span></p>
<p>24.03. 15:23:24   | <span style="color:#5b92a4">ute: aber 15:55 am 9 ab Tel Aviv Direktflug </span></p>
<p>24.03. 15:23:40   | <span style="color:#b46837"> rüdi:hast du den gebucht? </span></p>
<p>24.03. 15:23:42   | <span style="color:#5b92a4">ute: genaue Daten habe ich grad nicht im Kopf, kann ich aber noch schicken </span></p>
<p>24.03. 15:23:44   | <span style="color:#5b92a4">ute: ja </span></p>
<p>24.03. 15:24:04   | <span style="color:#5b92a4">ute: war weniger als 517 also dachte ich, ich lasse ihn jetzt buchen </span></p>
<p>24.03. 15:24:11   | <span style="color:#5b92a4">ute: bevor der auch noch weg ist </span></p>
<p>24.03. 15:24:26   | <span style="color:#b46837"> rüdi:ja das war eine sehr gute idee :- ) </span></p>
<p>24.03. 15:24:32   | <span style="color:#b46837"> rüdi:das heißt ich hab jetzt einen? </span></p>
<p>24.03. 15:24:40   | <span style="color:#5b92a4">ute: den 517er hätte er nach der halben Stunde schon nur noch für deutlich mehr Geld bekommen.. </span></p>
<p>24.03. 15:24:48   | <span style="color:#5b92a4">ute: ja du fliegst am 9. </span></p>
<p>24.03. 15:24:52   | <span style="color:#b46837"> rüdi:oh gott&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:24:54   | <span style="color:#b46837"> rüdi:ja cool <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p>24.03. 15:24:58   | <span style="color:#5b92a4">ute: und zurück am 19. </span></p>
<p>24.03. 15:25:00   | <span style="color:#b46837"> rüdi:vielen dank <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </span></p>
<p>24.03. 15:25:09   | <span style="color:#5b92a4">ute: ja, hat auch nochmal einiges gekostet </span></p>
<p>24.03. 15:25:20   | <span style="color:#5b92a4">ute: bist du heute abend nochmal online? </span></p>
<p>24.03. 15:25:33   | <span style="color:#b46837"> rüdi:nerven oder was? </span></p>
<p>24.03. 15:25:53   | <span style="color:#5b92a4">ute: Zeit und Nerven für mich und Herrn Reisebüro&#8230; ich brauche tatsächlich bald das Geld, war nicht mit Kreditkarte&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:25:58   | <span style="color:#b46837"> rüdi:ja bin ich mein problem ist nur, das mein internet m,anchmal lust jhat ene seite zu laden und manchmal nicht&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:26:06   | <span style="color:#b46837"> rüdi:dauert dementsprechend manchmal 2 stunden </span></p>
<p>24.03. 15:26:12   | <span style="color:#5b92a4">ute: <img title="zwinkert" src="/images/logos/smile_zwinker.gif" alt="zwinkert" width="15" height="15" /> </span></p>
<p>24.03. 15:26:21   | <span style="color:#5b92a4">ute: coole Sache!  <img title="verschmitzt" src="/images/logos/zunge.gif" alt="verschmitzt" width="15" height="15" /> </span></p>
<p>24.03. 15:27:11   | <span style="color:#b46837"> rüdi:also irgendwie am 9 mittags hin und am 19 morgens zurück über wrschau&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:27:20   | <span style="color:#5b92a4">ute: genau </span></p>
<p>24.03. 15:27:28   | <span style="color:#b46837"> rüdi:ach dann hätte ich es auch machen können oder wie? </span></p>
<p>24.03. 15:27:36   | <span style="color:#5b92a4">ute: 9. ich glaube es war 15:55 </span></p>
<p>24.03. 15:28:32   | <span style="color:#b46837"> rüdi:ja das ist doch top&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:28:34   | <span style="color:#5b92a4">ute: nein, ich glaube nciht, dass er dich das hätte machen lassen, er hatte mein Mail und meine Adresse und kannte mich vom letzten Buchen </span></p>
<p>24.03. 15:28:54   | <span style="color:#b46837"> rüdi:aso&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:28:56   | <span style="color:#5b92a4">ute: ja, das war der erste Flug, den ich gestern hatte, den sie mir nicht geben wollten&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:29:06   | <span style="color:#b46837"> rüdi:und wie komme ich jetzt an das ticket? </span></p>
<p>24.03. 15:29:13   | <span style="color:#b46837"> rüdi:indem du es mir schickst oder wie? </span></p>
<p>24.03. 15:29:26   | <span style="color:#5b92a4">ute: nein, das wäre wohl blöd&#8230; <img title="zwinkert" src="/images/logos/smile_zwinker.gif" alt="zwinkert" width="15" height="15" /> </span></p>
<p>24.03. 15:29:44   | <span style="color:#5b92a4">ute: es gibt eine elektronische nummer, das Ticket lautet auf dich </span></p>
<p>24.03. 15:30:15   | <span style="color:#5b92a4">ute: ich bekomme noch die Papierversion da steht die Nummer drauf </span></p>
<p>24.03. 15:30:58   | <span style="color:#5b92a4">ute: sie haben auch gesagt, dass der Anschlussflieger in Warschau warten muss&#8230; weil da ist nur eine Stunde Aufenthalt&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:31:32   | <span style="color:#5b92a4">ute: noch da? </span></p>
<p>24.03. 15:31:39   | <span style="color:#5b92a4">ute:  <img title="kratzt sich am Kopf" src="/images/logos/gruebel.gif" alt="kratzt sich am Kopf" width="19" height="17" /> </span></p>
<p>24.03. 15:32:02   | <span style="color:#b46837"> rüdi:ja bin noch da&#8230; </span></p>
<p>24.03. 15:32:07   | <span style="color:#5b92a4">ute: fein </span></p>
<p>24.03. 15:32:14   | <span style="color:#b46837"> rüdi:der wartet also auf mich, das ist ja nett <img title="zwinkert" src="/images/logos/smile_zwinker.gif" alt="zwinkert" width="15" height="15" /> </span></p>
<p>24.03. 15:32:39   | <span style="color:#5b92a4">ute: genau, ich fand es doof, falls du dann wochenlang in Warschau wärst&#8230; <img title="zwinkert" src="/images/logos/smile_zwinker.gif" alt="zwinkert" width="15" height="15" /> </span></p>
<p>24.03. 15:36:55   | <span style="color:#b46837"> rüdi:gut gut, dann muss ich mal losspurten, bis später </span></p>
<p>24.03. 15:37:09   | <span style="color:#5b92a4">ute: genau, ich muss dann auch weiter machen&#8230; </span></p>
<h4>Ende gut alles gut</h4>
<p>Es hat zwar ein bisschen gedauert, aber jetzt sieht es so aus, als habe es geklappt. Ich freue mich riesig, dass er jetzt doch noch aus Palästina für ein paar Tage kommt. Ostereiersuchen ist sicher sein Hauptgrund&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
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		<title>Flug buchen von Tel Aviv nach Zürich</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 00:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
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		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[konstanz]]></category>
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		<description><![CDATA[Mannomann&#8230; Rüdi will an Ostern nach Deutschland kommen, leider hat er seit einer Woche schon wieder keine Internetverbindung und kann also nicht selbst nachschauen. Gesucht also ein Flug im passenden Zeitraum von Tel Aviv nach Zürich und anschließend wieder zurück. Rüdi in Palästina Deshalb: Mail an seine Freundin, ich würde buchen. SMS von Rüdi mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mannomann&#8230; Rüdi will an Ostern nach Deutschland kommen, leider hat er seit einer Woche schon wieder keine Internetverbindung und kann also nicht selbst nachschauen. Gesucht also ein Flug im passenden Zeitraum von Tel Aviv nach Zürich und anschließend wieder zurück.</p>
<ul class="albumlistre">
<li> <img src="/images/blog/2009_I/ruedi_beduinen_markt_palaestina_08_12_264.jpg" width="301" height="400" alt="utele.eu"  />Rüdi in Palästina </li>
</ul>
<p><strong>Deshalb:</strong></p>
<ul>
<li>Mail an seine Freundin, ich würde buchen.</li>
<li>SMS von Rüdi mit Reisterminen 9. oder 10. April, Rückflug 17. oder 18. April, wenn es geht Zürich&#8230;</li>
<li>Nachfrage wegen des Preises per SMS von mir:</li>
<li>Möglichst billigen Flug buchen, hoffentlich brauche ich keine Passnummer&#8230;</li>
</ul>
<h3>Flüge suchen</h3>
<p>Die ersten Flüge lagen so zwischen 900 und 1800 schweizer Franken, nicht ganz so der Hit&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nächste Runde war dann zwar sehr günstig, aber Memmingen ist von hier aus auch nicht gerade der Traum&#8230;</p>
<p>Wieder ein bisschen rumsuchen ergab zunächst durchaus einige mögliche Varianten:</p>
<ul>
<li>Flüge verschiedenster Fluglinien</li>
<li>angeboten von unterschiedlichen Portalen</li>
<li>Preis bereits ab 390 Euro für Hin- und Rückflug</li>
</ul>
<p>Jedoch bei genauerem Hinsehen, stehen da zwar viele Flüge, beim Verusch einen davon zu buchen, kommen dann die Meldungen, dass die Fluglinie diesen Flug nun doch nicht zu diesem Preis anbietet.</p>
<h3>Stunden später</h3>
<p>Einige SMS hin und her, mal von mir an Rüdiger, dann an seine Freundin, weil von ihm wieder nichts kam, dann von ihr an mich, Austausch von Daten, Preisen usw. Dann habe ich mit Miri telefoniert, sie hatte wohl mit Rüdi telefoniert, ich solle versuchen ihn zu erreichen:</p>
<ul>
<li>&#8220;Shalom&#8230;&#8221; Tja, die Dame erzählte noch mehr, aber soweit reicht mein hebräisch nicht.</li>
<li>Nun gut, also rief ich wieder bei Miri an, inzwischen auch da die Mailbox, immerhin mit deutschem Text, den ich verstanden habe.</li>
<li>Also nochmal SMS an beide geschrieben, denn ich hatte verstanden, es wäre allmählich dringend, schließlich sind es nur noch zweieinhalb Wochen bis dahin.</li>
</ul>
<p>Irgendwann hatte ich alle Daten und Zahlen beieinander, jedoch ließ sich einfach keiner der Flüge buchen. Inzwischen war Rüdi, das erste Mal seit über einer Woche online und im Netz.</p>
<p>Die Fragen und Absprachen wurden so etwas einfacher. Selbst mit seinem nicht so stabilen und sehr langsamen Netz klappte das Chatten ganz gut, ich gab ihm verschiedenste Angebote durch.</p>
<p>Doch unterm Strich wurde klar, nicht eins der in Frage kommenden Angebote war buchbar.</p>
<h3>Flughafen Memmingen im Allgäu</h3>
<p>Schon irgendwann zwischendurch war ich zunächst irritiert und hielt es für einen Scherz, aber das ist es nicht. Es gibt tatsächlich in <a href="http://www.allgaeu-airport.de/">Memmingen einen Flughafen</a>. Mittwochs gibt&#8217;s da je einen Flug von und nach Tel Aviv. Nachdem alles andere ziemlich überbucht scheint, könnte es am Ende doch noch Memmingen werden. Ob sich das lohnt, wenn jemand nur für eine Woche kommt und dann unterm Strich grad mal noch sechs Tage hat, wenn die Flugzeiten abgerechnet sind, ist schon fraglich. Aber je nachdem&#8230; </p>
<h3>Reisebüro und derselbe Versuch</h3>
<p>Als Nachteule, die morgens immer etwas länger braucht, bis sie auch  geistig wach ist, versuche ich, wenn möglich alles schon abends per Mail zu lösen. Deshalb schrieb ich ein Mail an mein konstanzer Lieblingsreisebüro mit den relevanten Daten.</p>
<p>&#8230;alles Weitere gab&#8217;s an diesem Abend nicht mehr&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>&#8230;noch kein Frieden in Sicht für Gaza, Palästina</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/noch-kein-frieden-in-sicht-fuer-gaza-palaestina</link>
		<comments>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/noch-kein-frieden-in-sicht-fuer-gaza-palaestina#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 10:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[gaza]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieder einmal die Neuigkeiten der Freiwilligen aus dem Nahen Osten und Tipps von Blogs zu diesem Thema. Svenja Kleinschmidt berichtet über Purim in Israel, selbst die Orthodoxen betrinken sich an diesem Tag. Verkleidung und Straßenfeste sind vergleichbar mit Fastnacht und Karneval bei uns. Tja und auch hier gehört für einige das sich Betrinken ja dazu. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal die Neuigkeiten der Freiwilligen aus dem Nahen Osten und Tipps von Blogs zu diesem Thema.</p>
<p>Svenja Kleinschmidt berichtet über <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/israelblog/archive/2009/03/11/betrink-dich-_2D00_-das-ist-pflicht_2100_.aspx">Purim in Israel</a>, selbst die Orthodoxen betrinken sich an diesem Tag. Verkleidung und Straßenfeste sind vergleichbar mit Fastnacht und Karneval bei uns. Tja und auch hier gehört für einige das sich Betrinken ja dazu.</p>
<p><a href="http://www.andremarty.com/index.php?/archives/240-Der-Waltz-geht-weiter-in-die-Closed-Zone.html">via André Marty</a> gibts das Video von closezone.com, beeindruckende eineinhalb Minuten einer Animation über die Realität in Gaza:</p>
<p><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/Hzqw7oBZT8k" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Hzqw7oBZT8k" /></object></p>
<h3>Nahost meldet weiterhin Grün</h3>
<p><strong>4.3. Katrin:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;da Tobi momentan sehr in einr Delegation eingespannt ist, hat er mich gebeten auch diese Woche die Wochenmeldung zu schicken. Die letzte Zeit war wohl genauso chaotisch wie das Wetter und so kommt nun das Zwischentreffen, welches morgen Abend beginnt, wohl für einige als guter Moment sich wieder zu sammeln.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Talitha Kumi, Beit Jala, Rüdi:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;In Talitha ist mal wieder alles klar. Eva S.l, die sich das Knie gebrochen hat, ist nun nachdem sie eine Zeit lang bei Melanja gewohnt hat, wieder in ihrem normalen Zimmer und sie kann inzwischen auch schon viel besser laufen.<br />
Eva I.s Eltern sind wieder zurück nach Deutschland geflogen.</p>
<p>Zur Zeit ist Rikes Schwester zu Besuch. Die Arbeit wurde leider noch nicht weniger-am Dienstag waren die schriftlichen DSD- Prüfungen, am Freitag und Samstag sind die mündlichen Prüfungen.<br />
Soeben hat uns leider die Nachricht erreicht, dass der Mann unserer Arabischlehrerin Aida gestorben ist.<br />
Morgen abend geht in Talitha für die Wiseler das Zwischenseminar los, außerdem kommen die letzjährigen Freiwilligen Sarah, Anna und Peer auch für ein paar Tage nach Talitha&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>SOS-Kinderdorf, Bethlehem, Willy Brandt Center, Jerusalem und Ha&#8217;Gan Ha&#8217;Shikumi, Jerusalem:</strong></p>
<p>Die Freiwilligen berichten vom Alltag und der Freude auf&#8217;s gemeinsame Zwischenseminar aller Freiwilligen, das eine Woche lang in Talitha stattfinden wird/ stattfand.</p>
<p><strong>12.3. Tobias:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;schon einige Tage hat man nichts mehr aus Nahost gehört. Wir waren alle auf dem Zwischenseminar in Talitha Kumi, wo es eine Woche lang, wegen Blitzschlag, kein Internet gab.<br />
Es geht uns allen gut, wir haben schöne, impulsive, ergiebige sieben Tage miteinander verbracht.</p>
<p>Leider mussten wir uns gestern und unserem &#8220;Papa&#8221; Leo trennen, dessen Zeit hier vorbei ist. Er wird sein Glück nun in Südafrika suchen, wo er hoffentlich schneller eine Wohnung findet. Leo, dir alles Gute!</p>
<p>Aktuelle Infos für Veganer und alle die es nach dem lesen werden wollen:</p>
<p>Als Tierkohle, lat. carbo animalis, wird Aktivkohle bezeichnet, die aus tierischem Blut (Blutkohle) oder aus Knochen (Knochenkohle) hergestellt wird.<br />
Zur Herstellung von Knochenkohle werden grob gemahlene und entfettete Knochen bei rund 700 °C unter Luftabschluss geglüht. Die organischen Substanzen der Knochen werden dabei zerstört. Dabei entstehen Ammoniak, Teer, verschiedene Gase und Knochenkohle. Knochenkohle wird wie Aktivkohle eingesetzt. Wird ein Gemisch von Knochenkohle und Zucker (oder Sirup) mit konzentrierter Schwefelsäure erwärmt, so entsteht Knochen- oder Beinschwarz (Kölner Schwarz). Aus diesem wurden früher (etwa bis zum beginnenden 20. Jahrhundert) die schwarze Schuhwichse, der Vorgänger der heutigen Schuhcreme in Dosen (Hartwachscreme) und Farben für die Malerei hergestellt.<br />
Medizinische Kohle wurde aus Knochenkohle hergestellt, indem man die mineralischen Anteile mit Salzsäure größtenteils herauslöste. Bei der heutigen medizinischen Kohle handelt es sich meist um eine aus Pflanzen hergestellte Aktivkohle.</p>
<p>Fazit: Zucker ist <a title="tabu arabisches Wort" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haram_(Islam)">haram</a>!&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun, das mit dem fehlenden Internet ist nicht grad, was ich sonderlich schätze. Innerhalb von 10 Tagen gab es in Talitha nur an zweien kurz eine schlechte Internetverbindung. Damit wurden es für mich sechs Tage ohne irgendein Lebenszeichen von Rüdi, das muss ich nicht öfter haben&#8230; <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Gaza &#8211; Palästina &#8211; erinnert sich noch jemand?</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/gaza-palaestina-erinnert-sich-noch-jemand</link>
		<comments>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/gaza-palaestina-erinnert-sich-noch-jemand#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 23:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
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		<category><![CDATA[nachdenkliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Über Philip Rizk, den deutsch-ägyptischen Blogger habe ich ja berichtet, als er festgehalten wurde und nach seiner Freilassung. Philip bloggt wieder, via Andre Marty gabs die Information. Er bloggt nicht mehr in seinem alten Blog, weil ihm alle Mailadressen und Blogs von den ägyptischen Behörden weggenommen wurden: &#8220;my interrogators stole all my old email addresses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Philip Rizk, den deutsch-ägyptischen Blogger habe ich ja berichtet, als er <a href="http://www.utele.eu/blog/nachdenkliches/blogger-der-sich-fuer-gaza-einsetzte-in-aegypten-verhaftet">festgehalten wurde</a> und <a href="http://www.utele.eu/blog/nachdenkliches/das-ist-kein-spiel-gute-und-schlechte-nachrichten-aus-dem-nahen-osten">nach seiner Freilassung.</a> <a href="http://tabulagaza.wordpress.com/">Philip bloggt wieder</a>, via <a href="http://www.andremarty.com/index.php?/archives/232-Philip,-der-Blogger,-ist-zurueck.html">Andre Marty </a>gabs die Information. Er bloggt nicht mehr in seinem alten Blog, weil ihm alle Mailadressen und Blogs von den ägyptischen Behörden weggenommen wurden:</p>
<blockquote lang="en"><p>&#8220;my interrogators stole all my old email addresses and blogs, my domain name (tabulagaza.com) will link to a new blog (tabulagaza.wordpress.com) and contact me on facebook for my new email address.&#8221;</p></blockquote>
<p>Er selbst berichtet sowohl im Text, als auch in einem Videointerview über die Inhaftierung. </p>
<p>Von den Freiwilligen gibt&#8217;s zur Zeit wenig Nachrichten. Die einen sind krank, die anderen mit Arbeit zugehäuft&#8230;</p>
<h3>Nahost meldet jedoch weiterhin Grün</h3>
<p><strong>19.2. Tobias:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;heute ganz kurz und ohne Witze.&#8221;</p></blockquote>
<p> <a href="http://www.utele.eu/blog/nachdenkliches/das-ist-kein-spiel-gute-und-schlechte-nachrichten-aus-dem-nahen-osten">Tobias hatte sich ja in der Vorwoche</a> doch sehr zynisch bis sarkastisch auch über die Wahlergebnisse ausgelassen.<br />
Aus allen gemeldeten Stationen lief es mit normalem Alltag. Von Talitha gab&#8217;s keine Meldung. Dort ist in den letzten Wochen der Internetzugang nicht so stabil, es kommt öfter vor, dass mal ein, zwei Tage keine Nachricht kommt.<br />
<strong>25.2. Katrin:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;heute wird der Wochenbericht sehr kurz ausfallen. Tobi ist Krank und die SOSler intensiv mit ihrem Visum beschäftigt. Abgesehen davon geht es uns jedoch gut.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Rüdi aus Talitha Kumi, Beit Jala:</strong></p>
<ul class="albumlistre">
<li><img src="/images/blog/2009_I/jerusalem_naehe_klagemauer_08_12_059.jpg" width="300" height="400"  alt="Rüdi auf den Treppen" />Rüdi in Jerusalem in der Nähe der Klagemauer</li>
</ul>
<blockquote><p>&#8220;Wir sind sehr busy aus einer schönen Angelegenheit heraus und einer sehr schlechten. Eva I. hat gerade ihre Familie zu Besuch und reist durch das Land. </p>
<p>Eva S. hat sich leider das Knie bei einem unglücklich Sturz gebrochen und musste operiert werden. Nun ist sie aber zumindest schon wieder in Talitha &#8211; zur Zeit wohnt sie aber noch bei der Boarding Section &#8211; Chefin Melanja auf dem Talitha Gelände &#8211; heute konnte sie uns und die Borading Section Mädels aber schon in der Boarding Section besuchen &#8211; ein deutliches salamtek an dieser Stelle.</p>
<p>Zusammenhängend damit ist sehr viel Arbeit &#8211; natürlich kommen in so einem Moment, während viel Boarding Section und DSD &#8211; Vorbereitung dazu, dass wir sehr viele Gäste haben &#8211; so viele wie lang nicht mehr und dass das englische Patenschaftsprogramm dringend erledigt werden muss&#8230;</p>
<p>Naja noch 10 Tage dann ist Zwischenseminar und vielleicht etwas Zeit zum Durchschnaufen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Selbst Rüdis Freundin sagte mir, dass sie grad weniger von ihm hört als gewohnt. </p>
<p>Ähnliches höre ich schon seit er dort ist, immer wieder von denjenigen, mit denen er vor Palästina viel Kontakt hatte. Auch wenn die Nachrichten per Internet heutzutage kaum spüren lassen, dass das Land über 2000 Kilometer von hier weg ist, so ist es eben doch weit entfernt, weil anderes wichtig ist, weil der Alltag sich deutlich unterscheidet, weil es eben doch eine andere Welt ist.</p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
Hinweis für Feedleser: Beiträge, die Quellcode enthalten sind auf der Webseite meist besser lesbar, als in einem Feed-Reader. Digitaler Key: 27c251b1fd656a9e0a610a24501cf643)</small>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Gaza ist weit weg und doch nicht ::: Januar in Palästina und Jerusalem</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/gaza-ist-weit-weg-und-doch-nicht-januar-in-palaestina-und-jerusalem</link>
		<comments>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/gaza-ist-weit-weg-und-doch-nicht-januar-in-palaestina-und-jerusalem#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 02:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
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		<category><![CDATA[ute]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment ist es, durch den Krieg, doch noch wichtiger diverse Eindrücke und Meinungen zu hören und zu lesen. Erstmals deshalb ungekürzt die Nachrichten vom Freiwilligendienst. 8.1.09 Grün Tobias: &#8220;auch die die Bilder in den Zeitungen und vor allem im Fernsehen dramatisch und schlimm aussehen (was sie natürlich auch sind) bekommen wir mittlerweile kaum mehr etwas davon mit. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment ist es, durch den Krieg, doch noch wichtiger diverse Eindrücke und Meinungen zu hören und zu lesen. Erstmals deshalb ungekürzt die Nachrichten vom Freiwilligendienst.</p>
<h4>8.1.09 Grün</h4>
<p>Tobias:</p>
<blockquote><p>&#8220;auch die die Bilder in den Zeitungen und vor allem im Fernsehen dramatisch und schlimm aussehen (was sie natürlich auch sind) bekommen wir mittlerweile kaum mehr etwas davon mit. Das meiste erfahren wir auch aus den Medien. Der große Unterschied ist, dass Freunde und Bekannte oft betroffen sind und auch berichten. Einige Bekannte auf beiden Seiten haben die ersten Verluste zu beklagen, es ist kein anonymer Medienkonflikt mehr.<br />
Dennoch ist die Lage für uns ungefährlich und ruhig. In Jerusalem und Bethlehem ist es still geworden, das Leben geht weiter, nur die Leute, die gerade Nachrichten schauen klagen leise, aber bestimmt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Talitha Kumi, Beit Jala, Eva:</p>
<ul class="albumlistre">
<li> <img src="/images/blog/2008_02/palaestina_08_12_073.jpg" alt="Jerusalem Suq" width="299" height="399" /> Jerusalem Suq Dezember 2008</li>
<li> <img src="/images/blog/2008_02/palaestina_08_12_047.jpg" alt="Jerusalem Bougainvillea" width="300" height="400" /> Jerusalem Dezember 2008</li>
</ul>
<blockquote><p>&#8220;In Talitha ist es gerade sehr ruhig, da immer noch Schulferien und fast keine Gäste da sind. Wir genießen die Freizeit. Gestern waren wir in der Geburtskirche, für das orthodoxe Weihnachtsfest, was wirklich sehr interessant war. Morgen geht es nach Jericho, am Freitag gibt es dann noch einmal gemeinsam Essen gehen, in ein neu entdecktes Spitzen-Restaurant <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  um dann am Samstag mit neuen Kräften ins zweite Schulhalbjahr zu starten. Erstaunlich, dass die erste Hälfte schon vorbei ist&#8230; wir sind gespannt was es bringt und hoffen, dass es toll wird!<br />
Hier ist alles sehr ruhig, man bemerkt so gut wie gar nichts von den &#8220;kleinen Problemen&#8221; im Gazastreifen. Nur im Gespräch und in den Nachrichten kommt es natürlich oft vor&#8230; doch Talitha ist nach wie vor ein Hafen der Sicherheit, auch wenn es hier auch sonst nicht unsicher ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>SOS-Kinderdorf, Bethlehem, Chris:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach den Demonstrationen und Streiks der ersten Tage ist bei uns in Bethlehem der Alltag zurückgekehrt. Die nicht zu ihren Familien aufgebrochenen Kinder genießen noch ihre letzten Ferientage unter einem tagsüber äußerst angenehmen Sonnenhimmel. In den nächsten Tagen steht den Kindern die Aufgabe eines selbstgebauten Schachspiels bevor was wir – inshalla – noch vor Beginn der Schule fertigstellen können.<br />
Gestern durften wir in der Geburtskirche das zweite der insgesamt drei Weihnachtsfeste in Bethlehem bestaunen, wo die Kirche voll von Menschen aus aller Welt war. Nachdem gestrigen orthodoxen Weihnachtsfest wird am 18. Januar noch das armenische folgen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Willy Brandt Center, Jerusalem, Tobi:</p>
<blockquote><p>&#8220;Raana, eine meiner Chefinnen ist aus Deutschland zurück. Wir hatten am Wochenende Seminar der Meretz-Jugend zur Wahlkampagne für die Knessetwahlen im Februar. Das hieß auch Arbeit am Wochenende und einiges hinterher räumen. Katrin und ich hatten 5 Tage Besuch von einer Freiwilligen mit Freund aus dem Norden des Landes und so wurde uns auch nicht langweilig.<br />
Jerusalem ist erstaunlich ruhig: keine Krawalle mehr, keine Demos und alle Läden haben wieder geöffnet. Läuft man nachmittags durch die sonnige, stille Stadt, kann man nicht glauben, dass nur 60 Km weiter ein Krieg wütet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ha&#8217;Gan Ha&#8217;Shikumi, Jerusalem</p>
<blockquote><p>Wollen nix sagen <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Ich finde es erschreckend  wie  nah dran in Kilometern der Krieg dort ist, verwundert aber auch beruhigend ist, wie viel Alltag ohne spürbare Auswirkungen möglich ist. <a title="Svenja bloggt über Israel und Palästina" href="http://faz-community.faz.net/blogs/israelblog/default.aspx">Sehr gut beschreibt das auch Svenja</a>, die seit Oktober für ein halbes Jahr in der Gegend als Journalistin reist und mit Menschen spricht.</p>
<h4>14.1.09 Grün</h4>
<p>Tobias:</p>
<blockquote><p>&#8220;heute Mittag versetzte ein falscher Luftschutzalarm Jerusalem für einige Minuten in helle Aufregung und Panik. Die Sirenen wurden durch einen technischen Fehler ausgelöst und waren in ganz Jerusalem zu hören. Die Situation in Jerusalem wird immer bedrückender: neben den Todeszahlen und stündlichen Schreckensmeldungen, wird die Situation durch die Medienpropaganda und einen Verlust des kritischen Denkens, auf beiden Seiten, noch geladener. Jüdische und arabische Israelis wollen nicht mehr aufeinander treffen, setzten sich nicht mehr gemischt in ein Café oder den Bus. Noch viel tiefer ist die Kluft zwischen Israelis und Palästinensern geworden: das Vertrauen und die letzten Funken Hoffnung sind für die nächsten Jahre von der IDF zerbombt worden. Dennoch und allen Schreckensmeldungen zum trotz geht das Leben auch weiter. So haben Leo, Katrin und ich am Samstag eine sehr schöne Wanderung durch ein einsames Wadi unternommen, fern ab von Raketenbeschuss und Artilleriefeuer. Dennoch hat sich an der objektiven Sicherheitslage in Jerusalem und Bethlehem nichts geändert. Wir sind weiterhin nicht von den direkten Ereignissen betroffen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Rüdi:</p>
<blockquote><p>&#8220;Uns freut es, dass in Talitha letzten Samstag die Schule und somit der Alltag wieder begonnen hat. Verwundert sind wir allerdings darüber, dass ab nächster Woche das zweite Schulhalbjahr beginnt und wir somit von der Schule her auch schon unsere erste Hälfte rum haben. In diesem Halbjahr haben wir einiges mit DSD- Vorbereitungen zu tun, hierbei sollen Schüler einen kleinen Vortrag auf Deutsch erarbeiten. Morgen ist dank des Neuen Jahres der Orthodoxen wieder schulfrei. Diese Gelegenheit hat Eva I. genutzt um mit einem Mädchen aus der Boarding Section dieses Ereigniss zu feiern. In den nächsten Tagen wird uns Tobi und das Willy Brandt Center wieder im Gästehaus beschäftigen, aber das wird erwartungsgemäß wahrscheinlich recht ruhig ablaufen.&#8221;</p></blockquote>
<p>SOS-Kinderdorf, Bethlehem, Tobi:</p>
<blockquote><p>&#8220;im sos hat die schule wieder begonnen, und alle Kinder sind im verlauf der letzten woche wieder von ihren familien ins sos zurückgekehrt.daher werden wahrscheinlich auch bald wieder die regelmäßigen aktivitäten des sos, wie zum beispiel schwimmen und fußball wieder aufgenommen werden.. für chris gestaltet sich die arbeit im aida- champ in letzter zeit besonders inteniv, da für anfang februar eine erste ausstellung des photokurses geplannt ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Willy Brandt Center, Jerusalem, Tobi:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist full house im Zentrum: alle sind aus Deutschland zurück und alle Schreibtische sind besetzt. Ich bin mit der Buchhaltung, Übersetzungen, Programmen für die nächsten Delegationen und der Homepage beschäftigt. Und mit ein paar Vorbereitungen für das vor Rüdi schon erwähnte Seminar. Der Krieg macht die Arbeit hier natürlich nicht einfacher, ganz im Gegenteil. Die Ereignisse setzen allen immer mehr zu, vieles  macht keinen Sinne mehr, vieles muss neu überdacht werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ha&#8217;Gan Ha&#8217;Shikumi, Jerusalem, Leo:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Wadi-Quelt hat uns hat bei mir schöne Erinnerungen und Wadenschmerzen hinterlassen &#8211; mehr dieser sicherheitsgeprüften Wochendausflüge sollen folgen. Mein Familienbesuch ist abgereist, nun bleibt wieder Zeit sich projektübergreifenden und sprachlichen Aktivitäten zu widmen. WG-interner Tandempartner, neue Dorffreundschaften und mein Sport halten mein Hebräisch fit. StraßenSlang kann nie schaden. Für alle die sich vielleicht sorgen machen: ich wohne und arbeite so weit von Stadtzentrum enfernt, da müsste man die Kassamrakete schon aus der jerusalemer Innenstadt abfeuern.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Beklemmend:</strong></p>
<p>Berichte vom Alarm, die immer größere Entfernung der Palästinenser und Israelis voneinander&#8230;</p>
<p><strong>Beeindruckend:</strong></p>
<p>Selbst in dieser Situation klappt irgendwie Alltag.</p>
<h4>Tausende Kilometer von Gaza entfernt</h4>
<p>Müsste es nicht mit rund 3000 Kilometern Abstand kinderleicht sein, Verständnis für beide Seiten aufzubringen? Sollte es nicht völlig problemlos klar sein, dass nicht mitten in der Situation befindliche auch mit sachlichen Argumenten umgehen können?</p>
<p>Leider ist es ganz und gar nicht so. Die Berichte in den Medien werden aus meiner Sicht häufiger mal eher aus palästinensicher Sicht betrachtet, dann wieder gewohnt israelisch. Doch selbst in den Medien kenne ich inzwischen schon die eher pro-israelischen Journalisten ebenso wie die pro-palästinensischen Berichterstatter.</p>
<p><strong>Noch erschreckender ist, was nach wie vor in Blogs und Foren abläuft:</strong></p>
<p><a href="http://www.deimeke.net/dirk/blog/index.php?/archives/1496-Krieg-....html">Dirk</a> verweist auf Probleme, für Deutsche, die nicht zwanngsläufig pro-israelisch denken und berichten. Er verlinkt Artikel, die keineswegs anti-israelische Parolen enthalten, wie man glauben könnte, wenn man die Kommentare liest. Nein, er verweist auf vier verschiedene Quellen: <a href="http://de.wikinews.org/wiki/Israel:_Mehr_als_300_Kriegsgegner_verhaftet">Wikipedia</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600398,00.html">Spiegel</a>,  <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/israelblog/archive/2009/01/04/kriegsfront-quer-durch-israel.aspx">das auch oben schon erwähnte Blog der Journalistin</a>, <a href="http://english.aljazeera.net/focus/2009/2009/01/2009188361781632.html">den arabischen Nachrichtensender Aljazeera (en)</a>.</p>
<p><a title="Zivilisten erschießen" href="http://www.onli-blogging.de/index.php?/archives/548-Zivilisten-erschiessen.html">onli berichtet knapp</a> und mit jeweils <a href="http://www.onli-blogging.de/index.php?/archives/551-Ein-Verbrechen-gegen-den-Staat-Israel.html">relevantem Link</a>, er versteht auch nicht,<a href="http://www.onli-blogging.de/index.php?/archives/549-Typisch-deutsch.html"> was Dirk vorgeworfen wird</a>.</p>
<p>Die Kommentare in Svenjas Blog sind teils jedoch ebenso wenig nachvollziehbar, denn sie berichtet sehr klar von beiden Seiten: </p>
<p><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/israelblog/archive/2009/01/12/flucht-vor-den-raketen.aspx">Raketenbeschuss in Israel</a> oder <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/israelblog/archive/2009/01/04/kriegsfront-quer-durch-israel.aspx">Kriegsfront quer durch Israel</a></p>
<p>Wer noch die weiteren Beiträge liest, weiß, dass kaum jemand so objektiv schreibt und beiden Seiten Raum gibt.</p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
	</item>
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		<title>Palästina im Dezember ::: Weihnachten ::: Krieg in und um Gaza ::: Berichte vom Freiwilligendienst</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 23:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiäres]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[rüdi]]></category>
		<category><![CDATA[ute]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bei den Freiwilligen machte sich die Adventszeit bemerkbar. Im Nachhinein erstaunlich, schien nichts darauf hinzudeuten, dass es so schnell zu diesem massiven Kriegseinsatz kommt. 04.12.08 Grün Tobias: &#8220;die Adventszeit hat mit drei Adventskalendern, einer Lichterkette und eine Adventskranz Einzug in die neu gestrichene Super-WG genommen. Jeden Morgen packen wir ein oder zwei Päckchen aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei den Freiwilligen machte sich die Adventszeit bemerkbar. Im Nachhinein erstaunlich, schien nichts darauf hinzudeuten, dass es so schnell zu diesem massiven Kriegseinsatz kommt.</p>
<h4>04.12.08 Grün</h4>
<p>Tobias:</p>
<blockquote><p>&#8220;die Adventszeit hat mit drei Adventskalendern, einer Lichterkette und eine Adventskranz Einzug in die neu gestrichene Super-WG genommen. Jeden Morgen packen wir ein oder zwei Päckchen aus, riechen am Tannengrün und trinken heißen Tee. Heiß her geht es zur Zeit auch in Hebron, wo heute Nacht oder Morgen noch ein besetztes Haus geräumt werden soll. Heute war in der <a title="israelische Tageszeitung " href="http://www.haaretz.com/">Ha&#8217;aretz</a> zu lesen, dass 400 Siedlerkinder zur Zeit die Schule schwänzen, um in Hebron Steine zu werfen und Krawall zu machen. Die Stadt wurde teilweise zum Sperrgebiet. Ich war am Montag mit UN-Beobachtern dort und konnte mir ein Bild von der Lage machen.<br />
Ansonsten ist die Lage tatsächlich vorweihnachtlich ruhig.&#8221;<br />
Talitha Kumi, Beit Jala<br />
Leider keine Meldung <img src='http://www.utele.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Nachgereicht im Lauf des Tages von Eva:</p>
<blockquote><p>&#8220;Leider ist Talitha im Patenschaftsprogramm versunken und konnte sich deswegen nicht melden, dafür ist es jetzt aber FERTIG! Zumindest das deutsche. Die Party ist in Planung! Aber erst wenn das englische dann auch fertig ist. Nochmal Grund zum Feiern ist, dass wir alle unser VISA bekommen haben!<br />
Hier sieht also alles wunderbar aus, und ganz im Gegensatz zu Tobis Annahme hat uns die Willy-Brandt-Gruppe gar nicht arg gestresst.<br />
Rüdi ist leider immer noch ein bisschen krank, auch sonst geht hier die Erkältung um. Evas Salsakurs ist fürs erste wieder zu Ende, abgeschlossen mit einer coolen Salsaparty am Samstag, wird aber im Januar wieder aufgenommen für den Fortgeschrittenen-Kurs.<br />
Für die Boarding Section haben wir einen Adventskalender gebastelt, über den sie sich sehr gefreut haben. Am Dienstag waren FiD2 Prüfungen, am Freitag folgt die mündliche.<br />
Richard ist fleißig am Proben für das Adventskonzert am Samstag, auf das wir uns alle sehr freuen!&#8221;</p></blockquote>
<p>Am 8.12. entschloss ich mich Rüdi zu besuchen und <a title="Ute fliegt nach Palästina" href="http://www.utele.eu/blog/familiaeres/ute-fliegt-nach-palaestina">buchte den Flug für den 16. Dezember</a>.</p>
<h4>11.12.08 Grün</h4>
<p>Tobias:</p>
<blockquote><p>&#8220;die Herbstsonne scheint auf dem Ölberg und langsam wird es kalt in Jerusalem und Bethlehem. Gegen Jahresende kommen und kamen schon einige Besucher, das ist wohl auch der Grund für die Verspätungen und das Ausbleiben einiger Meldungen. Ansonsten ist alles schön, ruhig und friedlich.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eva:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Talitha ist wie immer alles in Ordnung. Das englische Patenschaftsprogramm ist jetzt auch fertig. Grade sind Schulferien dank Opferfest, aber die letzten zwei Tage waren wir mit 100 Gästen von der Caritas Jerusalem beschäftigt. Eva war mit Richard in Tel Aviv, wo es sogar noch badewetterwarm war. Wir sind immer noch etwas am kränkeln, sammeln aber Kräfte für die letzten zwei Wochen des Schulhalbjahres, samt Final Exams für die Schüler.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vom 16. bis zum 23. war ich dann selbst in Palästina und übernachtete in Talitha, dazu mehr in nächster Zeit in eigenen Beiträgen.</p>
<h4>17.12.08 Grün</h4>
<p>Tobias:</p>
<blockquote><p>&#8220;der Großteil von uns hat sich am Montag auf dem Krippenplatz zur Erleuchtung des Christbaumes vor der Geburtskirche in Bethlehem versammelt. Es war eine schöne Feier, mit Dudelsackmusik, Gesang und Feuerwerk. Vielerorts hängen bunte Lichterketten und es wurde viel weihnachtlich dekoriert.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eva:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Talitha geht alles seinen gewöhnten Gang. Allerdings nicht mehr lange: Walid wird noch diesen Monat Talitha verlassen. Walid führt das Gästehaus und scheint uns allen in diesem Posten unersetzlich. Sieht so aus, als müssten wir uns für die Gäste eine neue Antwort auf sämtliche Fragen überlegen, denn &#8220;Ask Walid!&#8221; wird wohl nicht mehr möglich sein.<br />
Wer den Posten übernehmen wird, ist leider noch nicht klar. Mit gemischten Gefühlen blicken wir in die Zukunft: Trauer um diesen Verlust und Hoffnung auf einen guten neues Leiter, mit dem vielleicht auch neue Vereinbarungen getroffen werden können. Eva wird vermutlich auch im Januar in eine eigene Wohnung ziehen, unsere Mitvolontärin Annika im Januar nach Deutschland zurückkehren. Im neuen Jahr warten also einige Veränderungen auf uns, doch noch freuen wir uns auf Weihnachten und sind fleißig am Sterne basteln.&#8221;</p></blockquote>
<p>In der kurzen Zeit, die ich dort war konnte ich bereits sehen, welch ein Verlust Walid sein wird, denn für sehr viele Fragen kam von allen die Antwort: Frag Walid! Ich war erstaunt wie weihnachtlich es in Talitha dekoriert war, zu kaufen gibt es kaum weihnachtliches in der Region, aber das wurde durch unzählige selbst gebastelte Dekoration problemlos ersetzt.</p>
<h4>31.12.08 Grün</h4>
<p>Tobias:</p>
<blockquote><p>&#8220;auf eine sehr schöne Weihnachtszeit folgt jetzt eine angespannte Phase im Schatten der <strong>Kriegsereignisse in und um Gaza</strong>. Doch chronologisch: Heiligabend waren wir zuerst in der Weihnachtskirche in Bethlehem, im internationalen Gottesdienst. Anschließend haben Katrin und ich unsere sieben Mitfreiwilligen mit drei Gängen bekocht, bevor es zur Bescherung ging. Nach dem deutschen Gottesdienst und einer Tasse Glühwein in der Erlöserkirche sind wir dann um Mitternacht nach Bethlehem gelaufen. Dort haben wir in der Geburtskirche noch ein paar Weihnachtslieder gesungen.<br />
Leo und ich haben auch die beiden Feiertage miteinander verbraucht und waren unter anderem auf dem Weinberg bei Bethlehem.</p>
<p>Zusammen mit Katrins Papa waren Leo und ich bei Beginn der überraschenden Luftangriffe am Samstag in <strong>Hebron</strong>. Dort eskalierte die Situation schnell: es flogen <strong>Steine gegen Checkpoint</strong> und Soldaten im Stadtzentrum, das <strong>Militär schoss Tränengas</strong> und später auch scharf, <strong>fünf Menschen wurden getötet</strong>. Auch in Bethlehem kam es zu Demonstrationen.</p>
<p>Sonntag und Montag waren alle arabischen Geschäfte in Jerusalem und Bethlehem geschlossen, es gab wieder Demos. Das Polizei- und Militäraufgebot wurde auf 10.000 Kräfte in Jerusalem erhöht. Vor allem in <strong>Ostjerusalem</strong> brennen Mülleimer, Reifen und Autos, es kommt zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften.</p>
<p>Seit gestern ist es wieder ruhig, die Läden sind wieder geöffnet. Beunruhigend sind die andauernden Angriffe auf Gaza, die bevorstehende Bodenoffensive und die Reichweite der Raketen aus Gaza, die mittlerweile das 40 km entfernte Beersheba erreichen.</p>
<p>Die Situation für uns ist jedoch keinesfalls dramatisch oder gefährlich. Wir bekommen<strong> täglich die Sicherheitswarnungen von der Botschaft</strong> und begeben uns nicht mehr in die Westbank (Ausnahme Bethlehem/Beit Jala) und Demonstrationen. In Bethlehem ist die Lage laut SOS-Freiwilligen Tobi und Chris nicht anders als sonst. Es kommt dort regelmäßig zu Demonstrationen.</p>
<p>Ein unwohles Gefühl bleibt dennoch, wenn man die Nachrichten liest oder im Fernseher sieht, die Sirenen in Jerusalem hört oder im Bus wieder an Anschläge denken muss.</p>
<p>Hoffen wir, dass &#8211; entgegen den Meldungen &#8211; die Angriffe von beiden Seiten schnellstmöglich aufhören und Spirale der Gewalt durchbrochen wird.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eva:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Talitha ist die Lage sehr ruhig, weit ab vom Schuss bekommen wir nichts von den Vorgängen im Land mit. Rüdi befindet sich gerade sowieso in Ägypten, und auch Eva und Rike nutzten die arbeitsfreien Tage und haben sich in den Norden Israels aufgemacht. Eva S. war für ein paar Tage in Jordanien, Richard haben wir allein zurükgelassen.<br />
Heiligabend haben wir alle sehr genossen, unterwegs im vollem Bethlehem (so voll, dass wir nicht mal in die Kirche kamen) und dann zm extrem leckeren Essen nach Jerusalem. Auch den Fussweg zurück haben wir sehr genossen. Dann waren wir allerdings todmüde und haben es nicht mehr den Berg rauf geschafft, da musste ein Taxi weiter helfen. Rüdi hat Weihnachten mit seiner Freundin und deren Familie verbracht. Es war ein schönes Fest und wir freuen uns auf Silvester!<br />
Dennoch stehen wir natürlich schon alle etwas unter Strom und sehen sorgenvoll in die Zukunft&#8230; hoffen wir auf das kleinste Übel. was auch immer das sein mag.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bei diesem <strong>Grün</strong>, dachte ich zuerst, ich hätte falsch gelesen. Für mich war es alles andere als <strong>Grün</strong>, denn nicht nur in Gaza starben Menschen, sondern mindestens auch in Hebron wurden Demonstranten getötet.Vereinzelt las ich auch von weiteren Toten bei Demos im Westjordanland, dafür gab es jedoch keine definitiven Bestätigungen. Jedenfalls liegt Hebron nur rund 30 Kilometer entfernt von Beit Jala, dem Ort in dem die Schule Talitha Kumi sich befindet. Bethlehem ist von Talitha in rund einer Viertelstunde zu Fuß erreichbar.</p>
<p>Für mich widerspricht sich, die ruhige Lage und alles sei wie immer mit den Hinweisen auf die Demonstrationen fast überall&#8230; Meine persönliche Sicht wäre doch eher <strong>Gelb</strong>&#8230;</p>
<hr /><small> &copy; 2007 - 2011<br />  <br />Dieser Feed kommt von <a href="http://www.utele.eu/">www.utele.eu</a> viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke.
Hinweis für Feedleser: Beiträge, die Quellcode enthalten sind auf der Webseite meist besser lesbar, als in einem Feed-Reader. Digitaler Key: 27c251b1fd656a9e0a610a24501cf643)</small>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Palästina]]></series:name>
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		<item>
		<title>Es ist an der Zeit&#8230; zehn Jahre später &#8211; Nachdenkliches zum Serienende</title>
		<link>http://www.utele.eu/blog/familiaeres/es-ist-an-der-zeit-zehn-jahre-spaeter-nachdenkliches-zum-serienende</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 23:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
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		<category><![CDATA[nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[rüdi]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom ersten Teil mit komischen Schulterschmerzen bis zum vorigen sechszehnten Teil ging es um das etwa eine Jahr, ganz direkt mit dem Tumor als Thema. In diesem Teil zum Abschluss der Serie geht es um den Rückblick aus heutiger Sicht. Bis heute ist die Zeit mit Tumor in Freiburg nicht gerade Rüdigers Lieblingsthema und erzählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.utele.eu/blog/familiaeres/es-ist-an-der-zeit-irgendwann-ende-der-neunziger-krankes-kind" title="I. Teil es ist an der Zeit">Vom ersten Teil mit komischen Schulterschmerzen</a> bis zum  <a href="http://www.utele.eu/blog/familiaeres/es-ist-an-der-zeit-alles-gut-alles-vorbei" title="...es ist an der Zeit : noch eine OP ::: Teil XV"> vorigen sechszehnten Teil</a>  ging es um das etwa eine Jahr, ganz direkt mit dem Tumor als Thema. In diesem Teil zum Abschluss der Serie geht es um den Rückblick aus heutiger Sicht.</p>
<p>Bis heute ist die Zeit mit Tumor in Freiburg nicht gerade Rüdigers Lieblingsthema und erzählt davon nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Ich hatte ihn einige Wochen bevor ich die Serie begann, gefragt, was er davon hält, wenn ich darüber schreibe. Ich hatte ihn nochmal vorm ersten Veröffentlichen gefragt und noch zwei- dreimal danach. Lange kam keine Reaktion, er wollte nicht wissen, was ich schreibe, ich solle tun, was ich möchte. Einerseits beeindruckte mich das Vertrauen, dass er wohl nicht befürchtete, ich würde etwas schreiben, was ihm gar nicht recht wäre. Andererseits war ich schon irritiert, denn ich denke, ich an seiner Stelle hätte es vorher lesen wollen.</p>
<p>Erst als bereits rund zehn Artikel veröffentlicht waren, also einige Zeit nachdem ich erstmals gefragt hatte, fragte er nach. Was ich wo geschrieben hätte? Er überlegte nun doch, ob sich das nicht vielleicht rückgängig machen ließe, denn er würde ja nicht jedem von dieser Zeit erzählen.</p>
<h3>Was blieb?</h3>
<p>Rüdiger hat einige Narben behalten, die von den Schraublöchern am Kopf, wobei die am Hinterkopf immer durch die Haare verdeckt sind. Die auf der Stirn sind bei der Frisur, die er jetzt schon lange trägt ebenfalls nicht sichtbar. Die Narbe am hinteren Becken und die vertikal verlaufende Narbe an der Wirbelsäule, sieht man in üblicher Alltagskleidung ebenswenig, wie die horizontal verlaufende Narbe am Hals. Jeans und T-Shirt verhindern meist, dass diese Narben sichtbar sind. Höchstens in Badehose sieht man die ein oder andere Narbe deutlich, deshalb gibt es viele, die gar nichts wissen. Fragen nach etwaigen Narben könnten schon nur die, die ihn auch in Badehose kennen. Damit hat Rüdiger nur selten einen Grund davon zu erzählen, woher die Narben stammen. Er läuft auch nicht mit einem Blinklicht rum oder mit einer Leuchtreklame, &#8220;ich hatte als Kind einen Tumor&#8221;.</p>
<h3>Bedenken und Zweifel</h3>
<p>Nach Rüdigers Bedenken, habe ich nochmal überlegt. Einerseits fand ich es ziemlich unsinnig nachträglich eventuell doch noch etwas zu löschen. Andererseits war mir auch wichtig, dass es für ihn soweit in Ordnung ist. Nach mehr als zehn Teilen der Serie gab es bereits Links von anderen Seiten auf die Serie. Einige hatten zumindest Teile davon bereits gelesen. Von Anfang an, habe ich darauf geachtet nicht seinen ganzen Namen zu nennen. Da Rüdiger und ich nicht denselben Nachnamen haben, sehe ich nur eine sehr geringe Chance, dass jemand rein zufällig von seinem Namen aus, auf die Verbindung zu dieser Serie stößt. Wenn jemand mit Rüdis vollständigem Namen das Netz durchsucht, dann gibt es auch drei Monate nach Beginn der Serie keinen Hinweis auf diese Serie. Wer jedoch unbedingt alles über Rüdiger erfahren möchte, kann natürlich über diverse Querverweise darauf kommen, dass es es um ihn geht. Ich habe bewußt an keiner Stelle direkt die Verbindung hergestellt und das hat geklappt. Andersrum, also von dieser Serie aus, ist es einfacher, natürlich ist es auch für alle klar, die mich und ihn kennen. Nach einigen Mails hin und her,  sieht es so aus, dass Rüdiger zwar nicht begeistert ist, aber damit leben kann, dass es jetzt so bleibt.</p>
<h3>Warum eigentlich?</h3>
<p>Ich habe mir in den letzten Monaten beim Schreiben und auch drumrum immer wieder überlegt, warum ich das eigentlich tue. Geblieben sind zwei Hauptgründe:</p>
<ul>
<li>Einer ist das Schreiben an sich, das musste jetzt einfach sein: <strong>es war an der Zeit</strong>. Ich musste mich für mich nochmal damit auseinandersetzen.</li>
<li>Der andere ist, dass es für mich schon immer wichtig war, gerade in Grenzsituationen viele Informationen zu sammeln. Mir fehlten damals die Erzählungen über Erfolgsgeschichten, über Berichte, bei denen Kinder wieder gesund wurden, Beschreibungen von der Zeit danach.</li>
</ul>
<p>Das Schreiben an sich, hätte ich theoretisch auch ohne die Veröffentlichung tun können. Ich habe mich jedoch immer wieder ertappt, wie ich mich doch um die Auseinandersetzung mit dem ein oder anderen Teil dieser Zeit gedrückt habe. Ohne mich selbst mit der Veröffentlichung quasi zu zwingen &#8211; entweder weiter zu schreiben oder zumindest bewusst zu entscheiden, bis hierhin und nicht weiter &#8211; hätte ich nach zwei Beiträgen aufgehört. Da waren Teile dabei, an denen ich immer wieder rumgekaut habe&#8230;</p>
<h4>Unterstützung und Hilfe</h4>
<p>Wichtig ist mir auch die Veröffentlichung, um darauf aufmerksam zu machen. Während ich das schreibe ist Adventszeit, viele überlegen in dieser Zeit für irgendwelche Projekte zu spenden. Klar, gibt es viele wichtige Projekte gerade auch außerhalb Deutschlands. Andererseits hätte ich noch viel mehr Probleme gehabt, wenn es nicht den <a href="http://www.helfen-hilft.de/" title="Verein ">Verein &#8216;Förderung für Eltern krebskranker Kinder&#8217;</a> gegeben hätte.</p>
<h3>Große Kleinigkeiten</h3>
<p>Ich hatte damals den Mindestsatz Umschulungsgeld, der jedoch nur mich, nicht Rüdiger berücksichtigte. Um in Freiburg bei Rüdi zu bleiben und immer wieder mit ihm hinzufahren, brauchte ich Geld, was ich einfach nicht hatte.</p>
<p>Das Umschulungsgeld reichte so gerade eben, es war schon mehr als zuvor die ergänzende Sozialhilfe zu einem schlecht bezahlten Job. Die Möglichkeiten, die jedoch die Elternwohnung in Krankenhausnähe bot, die hätte ich mir nicht leisten können. Wochenlang ein Hotel bezahlen, wäre nicht drin gewesen. Mit der Elternwohnung und zusätzlicher Unterstützung wie freies Essen und einem Zuschuss, war es möglich Rüdi auch mal etwas besonderes mitzubringen. So konnte ich mal eine Mango kaufen, wenn er sonst nicht aß, es gab hin und wieder eine nette Kleinigkeit.</p>
<p>Die ganz simplen Dinge, konnte ich damit finanzieren, denn da war noch einiges am Rande: Rüdiger brauchte andere Kleidung in der Zeit mit Gerüst, über das Gerüst konnte er keins seiner normalen Kleidungsstücke anziehen, auch mit der großen steifen Halskrause passte noch keins seiner T-Shirts, kein Pulli oder so. Insgesamt war es die Zeit von August bis Dezember in der es Kleidung brauchte, die noch einigermaßen so war, dass er sich wohlfühlte.</p>
<p>Manche Menschen meiner Umgebung haben sich damals lieber nicht mehr gemeldet, es war doch ein sehr unangenehmes Thema und das wollten sie lieber nicht. Andere Erlebnisse haben Mut gemacht:</p>
<ul>
<li>Die Schulleiterin der Privatschule, die sagte, sie würde mich ein weiteres Jahr kostenlos nehmen, falls es in diesem Jahr nicht klappt.</li>
<li>Die Oma, die mal eben nach Freiburg fuhr, um Rüdi auf dem Rückweg im Krankenwagen zu begleiten und mir zu ermöglichen mein Fahrzeug wieder mitzunehmen.</li>
<li>Die Freundin, die einfach mal ein spannendes Buch mitbrachte oder uns dazu brachte zum Fastnachtsumzug zu gehen.</li>
<li>Diejenigen, die bei Rüdi in der Klinik waren und einfach ganz normal mit ihm umgingen.</li>
<li>Die Nachbarin, die eine besonders nette Karte an Rüdi ins Krankenhaus schrieb.</li>
<li>Die Lehrerin, die einen Brief von der ganzen Klasse mit Bildern und Texten organisierte.</li>
<li>Die Klassenkameradin, die einfach mal eben spontan zu einem unangenehmen Untersuchungstermin mitging und nicht nur mich, sondern auch Rüdi ablenkte.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Das hier ist ein Thema, bei dem die Unterstützung ganz direkt in verschiedensten Formen möglich war. Es gibt viele andere schwierige Themen, bei denen jedoch ähnliches möglich ist. Es gibt dieses und manches andere Problem direkt vor eurer Tür,  es gibt fast überall Vereine, die z.B. krebskranke Kinder unterstützen. Spenden, Hilfe und Unterstützung sind ganz oft im Alltag gefragt, häufig direkt vor Ort, bei Freunden, Verwandten, Nachbarn, Bekannten&#8230;</p>
<p>Hängengeblieben ist bei mir die Enttäuschung über einige Menschen, mit denen Rüdi und oder ich vorher intensiven Kontakt hatten. Aber noch viel mehr habe ich bis heute viele schöne Kleinigkeiten im Gedächtni, die freundliche Krankenschwester, den engagierten Arzt, den Kellner, der Rüdi nicht komisch ansah trotz Gerüst&#8230;</p>
<p>Ich wünsche mir, dass mehr Menschen mit offenen Augen und wachem Interesse auch mit solch unangenehmen Themen umgehen. Unterstützung heißt nicht, sich ausschließlich mit Problemen zu befassen oder möglichst viel zu spenden. Unterstützung für mich waren oft die Kleinigkeiten, wie das hinschauende Lächeln der Kassierin an Rüdi, trotz Gerüst und Rollstuhl.</p>
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