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15. Tür Baustellenadventskalender 2009

15. Dezember 2009 Ute

Der neunte Monat, die 35. Woche Baustelle hatten wir am Ende des Zeitraums, von dem ich heute erzähle, dieser ging bis Anfang Mai. Da allzuviel Ruhe nicht gut ist, fiel hier noch einiges rundums Haus mit in diesen Zeitraum mit dem “Adventskalender im Treppenhaus” und das im April. 😉

  • Bett in der Baustelle neunter Monat
  • Bett zieht um ::: Baustelle neunter Monat
  • rum- und num schieben: Baustelle neunter Monat

Nach einigen Tagen mit “meinen Jungs” waren am Montag beide wieder weg, Roland in England und Rüdi in Palästina, ich hatte Dienstag, den 21. April einen Termin zur Weißheitszahn-OP. Ich hab’s gar nicht mit Zahnarzt und OP klang nicht gut. Das Wissen, dass danach einfach niemand da ist, machte es nicht besser, aber ich hatte immerhin soweit vorgeplant, dass ich einen Kühlschrank auf dem Nordbalkon hatte, so dass ich ohne durchs Treppenhaus zu müssen an Kühlakkus und an meine extra besorgten Joghurtvorräte kam. Es lief unterm Strich deutlich besser, als gedacht und so dauerte es auch nur drei Tage nicht eine ganze Woche, wie befürchtet bis ich wieder soweit fit war. Die Woche schloss damit, dass Freitagabend plötzlich Blaulicht, Polizei und Feuerwehr vor der Tür waren, unterm Strich war wohl nichts Schlimmes, aber es reichte irgendwann dann doch mit Ereignissen. 😉

Danach ging es weiter mit der Idee, mal ganze Räume fertigzustellen. Unser jetzt viele Monate als Schlaf- und Aufbewahrungsraum genutztes Zimmer sollte wieder ein Schlafzimmer werden. Dafür musste jedoch erstmal wieder alles raus, das Bett stand somit erstmal mitten in der Baustelle, nicht grad meine Lieblingsvariante von gemütlichem Feierabend. 😉

Der Raum war jedoch kaum als Malraum oder so nutzbar, deshalb war es sinnvoll diesen schon mal zu richten und lieber einen größeren Raum noch weiterhin als “Bastelraum” zu belassen. Hier hielt sich der Aufwand noch in Grenzen:

  • Rolladenkästen, Türrahmen, Tür und Heizungsrohre lackieren
  • die Decke mit Streichputz überziehen
  • zwei Wände nur ausbessern und streichen, da kamen wieder große Schränke davor
  • die Wand – die mal einen Durchbruch hatte – um die Glasbausteine herum gipsen
  • ein bisschen Elektrik verlegen und nachgipsen
  • tapezieren
  • streichen
  • wieder einräumen

Ich pinselte und gipste schon mal, sortierte manches, nach neun Monaten alles nur irgendwie noch reinstopfen, leidet die Ordnung und Übersichtlichkeit zuweilen. 😉 Gemeinsam mit Roland ging es ans Ausräumen denn Kleiderschränke mit über zwei Meter Breite transportieren sich allein schlecht. 😉

Ausräumen auf einer Baustelle klingt harmloser als es ist, denn einigermaßen saubere Plätze sind rar. Wenn wirklich alles aus einem Raum raus muss, was über Monate in diesem einen Raum gesammelt wurde, so ist das ziemlich viel. Angefangen von Kleidung über Bücher, Papierkram, Zerbrechliches und sonstige wichtige Dinge, die bewusst nur an einer Stelle waren.

Es dauerte auch nach der Baustelle einige Zeit, bis wir alles wieder sortiert hatten. Denn egal welche Ursprungsidee, nach dem fünften oder gar zehnten Mal umräumen, lässt sich irgendwann nichts mehr finden.

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 17:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter baustelle, mit dem Kurzlink
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