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23. Tür Baustellenadventskalender 2009

23. Dezember 2009 Ute

Die richtig dicke Baustelle war vorbei, keine Wand war mehr ohne Tapete, alles war gestrichen, alle Böden verlegt. Doch so ganz fertig waren wir noch nicht. Die heutige 23. Tür des Adventskalenders beschreibt die letzte Zeit so bis kurz vor der Einweihungsparty. Inzwischen hatten wir den 13. Monat seit Baustellenbeginn, am 20. September endete die 55. Woche.

  • Blümchen richten Baustelle dreizehnter Monat
  • Ecke mit Malerzubehör
  • Flecken nach Korrekturen beim Nachstreichen

Nach Erreichen des Ziels mit nicht mehr als einem Jahr Baustelle, gab es zunächst das Zwischenziel mit Rüdigers Rückkehr aus Palästina am 28. August und bis dahin bewegten wir auch nochmal einiges.

Doch dann bastelten wir zunächst einfach Stück für Stück weiter vor uns hin. Wir hatten wieder Arbeitsalltag und nur die Abende und das ein oder andere Wochenende, um weiter zu machen. Es ging schon weiter, doch es ging sehr langsam voran. Das Wochenende des Barcamps Stuttgart Mitte September, war gut, doch davon würden wir nicht fertig. Ich schaute mir das einige Zeit an, wir bastelten weiter. Doch ein klarer Termin fehlte. Absehbar waren weitere Infostände und bald Wahlen, einen Tag würde ich Rüdiger beim Umzug nach Tübingen helfen… So im Alltag vor sich hinplätschernd hätte das noch einige Zeit so laufen können.

Ein Blick in den Kalender zeigte es gab gar nicht so viele passende und günstige Termine zwischen jetzt und der Adventszeit. Der 3. Oktober fiel mir auf, ein Samstag der gleichzeitig ein Feiertag wäre, mit ein bisschen Glück wäre da auch noch schönes Wetter…

Das endgültige Ziel war gesetzt, die ersten Einladungen zur Einweihungsparty an diesem 3. Oktober waren raus. Damit war ganz genau klar, wann wir endgültig fertig sein mussten. Es war mal wieder ein recht sportlicher Termin, aber lieber jetzt nochmal intensiv und damit aber danach eben auch fertig.

Gerade weil dieser Termin recht knapp war wollte ich das ein oder andere auf nach der Party verschieben. Den Speicher könnte ich auch später noch aufräumen, die gesamte Kleidung und Wäsche müsste nicht vorher sortiert werden… Die Idee war vernünftig klappte jedoch nicht, im Kleiderschrank kam mir eines Morgens mal wieder alles entgegen, was wir  da seit einem Jahr einfach so reingestopft hatten, Hauptsache es läge nicht rum. Ich konnte gar nicht anders ich musste es dann doch richtig sortieren und einiges war auch da noch zu waschen. Gegen Ende dieser Zeit hatte ich eine Woche, in der die Waschmaschine nahezu ständig lief, Abdecktücher, Balkonkissen, Decken, Kiseen, Kleidung, kleine Teppiche und Tischdecken, fast alles hatte noch Spuren von Baustaub und musste gewaschen werden.

Auch der Speicher ließ sich dann doch nicht vermeiden, weil es in dem Chaos gar nicht möglich war noch etwas unterzubringen und um die Baustellenreste aufzuräumen. Also doch auch auf dem Speicher: sortieren, putzen, entsorgen neu einräumen… Die geplanten Aufgaben blieben mir ja auch erhalten, ich hatte noch einige Möbelstücke zu lackieren, es gab noch manches auszubessern und zu ergänzen. Die Silikonfugen – die nicht gern mache – erledigten sich leider auch nicht von selbst, um die Arbeitsplatten in der Küche waren sie ebenso nötig wie bei den Ansatzstellen der Böden.

Richtig gern machte ich meine Blümchen. Ich habe ja irgendwann mal Gärtnerin gelernt und ich mag Pflanzen. Ein Jahr lang standen meine Pflanzen auf Notfallplätzen im Laden und manche sahen inzwischen schon sehr traurig aus. Auch die Balkon hatte ich das letzte Mal im Frühjahr 2008 intensiver betreut, seither hatte ich nur gegossen, aber sonst war nichts mehr passiert. Außerdem würde ich weitere Pflanzen brauchen, denn ich hatte ja jetzt ein Stockwerk mehr und auch einen weiteren großen Balkon, sowie einen weiteren kleinen Nordbalkon. Ich begann mit den Zimmerpflanzen und stellte erst einmal alle auf den überdachten Balkon. Umtopfen, frische Erde, teils aussortieren, gelbe Blätter entfernen passende Übertöpfe suchen…

Es folgten die Balkone die vorhandenen Pflanzen ebenfalls putzen, mit frischer Erde versorgen, einen großen Kübel mit Rankpflanzen von einem in ein anderes Stockwerk umziehen, neue zusätzliche Balkonkästen kaufen… Nachdem alle vorhandenen Pflanzen versorgt und wieder untergebracht waren, machte ich mir eine Liste mit fehlenden Töpfen und Übertöpfen und kalkulierte wie viele Pflanzen ich wohl in etwa brauchen würde.

Ein Golf lässt sich recht gut zu einer gut gefüllten Gärtnerei umbauen. 😉 Zumindest war das der Kommentar als ich vom Pflanzenkauf zurückkam. Abgestellt an einer Stelle sah es auch nach sehr vielen Pflanzen aus. Als ich jedoch alle so wie geplant verteilt hatte waren es gar nicht mehr so viele. :)

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 17:23 Uhr veröffentlicht und wurde unter baustelle, mit dem Kurzlink
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