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5. Tür Baustellenadventskalender 2009

5. Dezember 2009 Ute

Wie gestern berichtet, wir konnten das Bad nicht so recht fertigstellen, denn wir brauchten ja alle anderen Heizungen. Deshalb befassten wir uns in den Wochen bis zum 17.11.08 vor allem wieder mit allem was Dreck macht. Einige Wasserrohre mussten raus, die ehemalige Küche, das ehemalige Bad. Andere Rohre sollten verlegt werden, das neue WC sollte ein Waschbecken bekommen, die neue Küche würde einen Wasseranschluss brauchen.

  • WC im oberen Stock: Baustelle dritter Monat
  • Aus Bad wird Küche: Baustelle dritter Monat
  • Esszimmer und Treppe: Baustelle dritter Monat

Im gesamten oberen Stockwerk mussten wir die Elektrik neu verlegen. Im unteren Stockwerk hatten wir das 1999 bereits gemacht. Für das obere Stockwerk hatten wir gehofft, es wäre nicht alles nötig, denn einer der Vorbesitzer war Elektromeister. Tja, das klappte nicht, es musste alles ausgetauscht werden. Da wir gerade dabei waren unzählige Löcher und Kanäle für Kabel in die Wände zu schlagen, überlegten wir genauer und auch die Lautsprecherkabel im Wohnzimmer liegen heute unterm Putz.

Elektriker sind ja für mich ein größeres Problem, das gilt auch für Roland. Denn zu einem Zeitpunkt weit vorm Einrichten einer Wohnung, wollen die wissen, welche Lampen, welche Steckdosen, welche Lichtschalter werden wo gebraucht. Außerdem gibt es nichts was mehr Dreck macht, als das Fräsen von Elektrokanälen, selbst Wände einreißen staubt nicht so gründlich durch alle Ritzen. Sprich bei einer bewohnten Baustelle bedeutet das nebenbei ständiges Putzen.

Wir haben beide ganz sicher nie vorher so viel geputzt und hoffentlich werden wir auch nie wieder an manchen Tagen sieben- achtmal alles wischen müssen. 😉 Durch alle Ritzen gehender Staub bedeutet, der interessiert sich auch nicht für Wohnungstüren. Deshalb gehörte an jedem Tag mit Schlitzen fräsen auch einmal das Treppenhaus wischen dazu. Wir haben unheimliches Glück mit unseren Nachbarn, die sprechen noch immer mit uns auch nach einem Jahr Baustelle. 😉 Aber wir wollten auch weiter ein gutes Verhältnis haben, deshalb machten wir alles was laut ist nicht abends nach acht Uhr, nicht sonn- oder feiertags und versuchten eben auch, das gemeinsame Treppenhaus so sauber wie möglich zu halten.

An den Stellen, an denen Schlitze gefräst wurden, hätten die Tapeten theoretisch dran bleiben können, einfacher ist jedoch diese von noch vollständigen Wänden zu entfernen. Mein Job war immer rechtzeitig die Tapeten weg zu haben, die an den Wänden waren, bei denen Roland fräsen wollte. Mühsam waren auch in dieser Zeit Rolands Englandaufenthalte. Denn Schlitze fräsen und Kabel verlegen war nun wirklich nichts für mich. Aber solange das nicht abgeschlossen war, bedeutete das zuweilen einen Baustellenstopp, denn wieder aufbauende Tätigkeiten sind erstmal nicht sinnvoll.

In solchen Zeiten gibt es auch unzählige Stunden, von denen man nicht viel sieht, die aber gemacht werden müssen. Klar, das Putzen ist ein Teil, aber auch Müll wegfahren gehört dazu. Selbst die im Vergleich zu ganzen Wänden kleinen Schlitze erzeugen einiges an Bauschutt. Der kam dann in Eimer und wurde runtergetragen zum Auto, von dort aus dann zum Entsorgungsbetrieb, wiegen lassen, ausschütten, zahlen. Anderer Müll sind Holzdecken, alte Böden, alte Kabel und in größeren Mengen dann auch Tapetenreste. Mal einen Eimer in den Restmüll, das geht, bei größeren Mengen, bedeutete auch das die Fahrt zum Entsorgungsbetrieb.

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Der Beitrag wurde am Samstag, den 5. Dezember 2009 um 17:05 Uhr veröffentlicht und wurde unter baustelle, mit dem Kurzlink
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