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8. Tür Baustellenadventskalender 2009

8. Dezember 2009 Ute

Heute geht es um den Zeitraum vom 16. Dezember bis  Ende Dezember, wir waren am Ende bereits im fünften Baustelle und in der 18. Woche. Zunächst war ich gar nicht da, wie schon gestern erzählt, war ich in Palästina. Roland hatte das Ziel alle groben Löcher und fehlenden Wände so weit fertig zu gipsen, dass sie zumindest nicht mehr wie schweizer Käse aussähen.

  • Baustellenimpressionen Roland mal wieder beim Gipsen Baustelle vierter Monat
  • Baustellenimpressionen Silvester auf der Baustelle fuenfter Monat
  • Baustellenimpressionen Raclette, Scrabble und Baustelle fuenfer Monat

Als ich ging gab es noch sehr viele sehr große Löcher und teils auch ganze Wandstücke an den Ansätzen zu Durchbrüchen, die fehlten. Roland verteilte dann Unmengen von Gips, kümmerte sich um einiges an Müll, entfernte noch den ein oder anderen Boden, den er ebenfalls entsorgte und so kam ich zu meinem Weihnachtsgeschenk. :)

Insbesondere Müll gab es unglaublich viel, denn sowohl alte Holzdecken, wie auch Laminat-, PVC- und auch Fliesenböden waren zu entsorgen. Hinzu kamen alte Kabel, alte Wasser- und Heizungsrohre, Bauschutt, alte Verkleidungen von Rohren usw. Den einen Balkon hatten wir komplett voll als ich ging, da große und schwere Sachen entsorgen eben nicht gerade zu meinen Tätigkeiten gehörte.

In meiner Woche in Palästina genoß ich ein beheiztes Bad und eine Dusche, die nicht irgendwo drumrum noch ungegipste Wände oder Teile eines Estrichbodens hatte. Weil ja trotz Baustelle bald Weihnachten war, kümmerte ich mich auch noch um Geschenke, so weit ich sie noch nicht hatte und viele hatte ich dank Baustelle noch nicht. 😉

Weihnachten verbrachten wir – wie jedes Jahr – bei Rolands Eltern in Freudenstadt, also mit beheizten Räumen, Tapeten an den Wänden und sogar einem Weihnachtsbaum mit schönem altem Schmuck und echten Kerzen. Das ist auch in anderen Jahren schön, in diesem Jahr war es besonders toll, wenigstens eineinhalb Tage keine Baustelle zu haben. :)

Zwischen Weihnachten und Silvester bauten wir weiter. Roland kümmere sich um Verkleidungen, ich schliff und strich Heizkörper, denn solange diese Ecken nicht fertig waren, würden wir weiter nur mit einem geliehenen Heizlüfter im Bad auskommen müssen. Fertigstellen konnten wir das Bad ja auch nicht, weil wegen des kaputten Heizrohrs dort ja noch keine Verkleidung hin konnte.

Silvester feierten wir abends auf der Baustelle mit Raclette und machten es uns beim Scrabble spielen so gemütlich wie möglich. Nach langer Zeit Baustelle, klappt es irgendwann auch kahle Wände und fehlende Bodenbeläge weitgehend zu ignorieren und sich stattdessen über einen sauberen Tisch ohne Werkzeug zu freuen. :)

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 8. Dezember 2009 um 17:08 Uhr veröffentlicht und wurde unter baustelle, mit dem Kurzlink
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