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CSD am See : bei jedem CSD eine Person überzeugen

19. Juli 2011 Ute

CSD am See in Kreuzlingen und Konstanz 2011

CSD am See in Kreuzlingen und Konstanz 2011

Am letzten Samstag gab es den zweiten grenzüberschreitenden CSD (Christopher Street Day). Weltweit ist es einmalig, dass ein CSD über eine Grenze hinweg stattfindet.  Der Südkurier zitiert mich zweimal, unter anderem:

„Wenn ich bei jedem CSD auch nur eine Person bewegen kann, ihre Einstellung zu ändern, dann habe ich etwas erreicht“, ist Ute Hauth von der Piratenpartei überzeugt.

Homophobie ist heilbar

Mit diesem Satz auf einem Plakat waren die Grünen bei der Demo, auf Piratenaufklebern gibt es:

Homophobie ist voll schwul

Die Kommentare im Südkurierartikel und zum CSD auf Facebook zeigen deutlich, dass es noch immer dringend nötig ist für die Gleichstellung aller Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung zu kämpfen.

Weitere Artikel rund um den CSD gibt es auf see-online.info, von dort stammt auch das folgende Video über den diesjährigen CSD.

Geschichte des CSD in Konstanz

Auf den Seiten des csd-konstanz.de gibt es eine Geschichte des CSD ganz allgemein, sowie über den CSD in Konstanz:

“In Konstanz wurde erstmals im Jahr 1992 ein CSD, damals mit nur 40 Teilnehmern, durchgeführt.”

Danach folgten einige Jahre, in denen es rund um den See den ein oder anderen CSD gab, aber keinen mehr in Konstanz. Erst 2005 wurde wieder ein CSD veranstaltet, erstmals unter dem Namen: CSD am See, unter diesem Namen gab es den CSD bis dahin nur auf der anderen Seeseite.

Seither wird die Demo des CSD in Konstanz von Moppedmädels des belladonna Konstanz auch Dykes on Bikes genannt angeführt.
2009 gab es erstmals den weltweit einzigen grenzüberschreitenden CSD, siehe auch den Artikel zum diesjährigen CSD mit Videos vergangener CSDs.

Bilder vom diesjährigen CSD

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 19. Juli 2011 um 22:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter einfach so, mit dem Kurzlink
http://www.utele.eu/blog/?p=4309 abgelegt.

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5 Reaktionen zu “CSD am See : bei jedem CSD eine Person überzeugen”

  1. Dirk Deimeke sagt:

    Ich habe die Vermutung und die Hoffnung, dass Homophobie langsam ausstirbt. Dabei denke ich auch, dass es ein Generationenproblem sein könnte.

  2. Michaela sagt:

    Hallo Ute,
    es hat mich sehr gefreut Dir am Samstag persönlich begegnet zu sein und weiterhin finde ich es sehr nett, daß Du den Beitrag mit den Interviews hier verlinkst :-)

    Liebe Grüsse,
    Michaela

  3. Ute sagt:

    @Dirk Zum Südkurierartikel und auch bei Facebook gibts schon wieder homophobe Kommentare. Und auch wenn ich über den CSD erzähle kommt immer wieder: “Was ist das? Warum gehst du dahin? Die sind komisch…”

    Ich habe jedoch auch den Eindruck, dass der Anteil derer die Probleme damit haben höher ist bei Älteren, als bei den Jüngeren. Insofern gibts Hoffnung, aber ich fürchte es dauert noch, bis sich was bewegt.

    @Michaela Ich fand’s klasse dich mal persönlich zu treffen und das klappte nur, weil du deinem Avatar sehr ähnlich siehst, das machte das Erkennen leicht. Die Interviews finde ich gut, wer nicht so gern liest und sich informieren möchte hat so die Chance in kurzer Zeit doch schon einiges zu erfahren. Lieben Gruß aus dem heute gar nicht sonnigen Konstanz

  4. Cindy sagt:

    Ihr habt meine volle Unterstützung! wir leben im 21. Jahrhundert und die Leute sind sowas von verklemmt wenn es um gleichgeschlechtliche Liebe geht! Ich kenne so viele Schwulen- und Lesbenpaare und das sind alles normale Menschen! Das ist doch keine Krankheit! Heutzutage entscheiden sich doch schon so viele Jugendliche dafür… Ich finde gut was ihr macht! Macht weiter so!

  5. […] CSD am See : bei jedem CSD eine Person überzeugen […]

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