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Geschnittenes Brot… Servicewüste?!

7. Juli 2013 Ute

Brot als SuppenschüsselMit Brot lässt sich ja vieles tun.  Bei einem Rittermahl bekamen wir auch schon mal die Suppe im Brot serviert, siehe Foto.

Ab und zu mag ich Brot in vorgeschnittener Version. Bei unserem Bäcker im Haus ist das kein Problem, seit Jahren kaufe ich immer mal wieder geschnittenes Brot.

Der Bäcker bei uns hat nur vormittags geöffnet, weil es sich nachmittags hier nicht lohne. Die Auswahl sinkt daher meist so ab elf Uhr, weil um halbeins ja geschlossen wird. Manche Strategie zweifle ich an, aber gut, sie haben mehrere Filialen, sie werden es schon richtig einschätzen.

Wirklich geärgert habe ich mich kürzlich bei einer Aushilfe. Ja, ich war spät dran, andererseits, geöffnet ist bis 12:30 Uhr, ich kam um 12:22 Uhr in den Laden und wollte ein geschnittenes Brot.

“Das geht jetzt nicht mehr, die Maschine ist schon geputzt.”

Um acht vor halb gibt es also kein geschnittenes Brot mehr.

Ich habe auch schon im Verkauf gearbeitet, ich kenne manches, aber ich kenne auch Unterschiede.  In Deutschland werden Verkäuferinnen meist genau bis zum Ende der Öffnungszeit bezahlt, sie müssen also schon länger vor Ladenschluss abräumen und aufräumen. In der Schweiz war es früher üblich, dass die Arbeitszeit deutlich nach Ladenschluss endete, solch ein Satz wäre dann nicht vorgekommen.

Mir gefällt es besser, wenn bis zum Schluss alles verfügbar ist, und wie seht ihr das?

 

 

 

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 7. Juli 2013 um 00:53 Uhr veröffentlicht und wurde unter einfach so, mit dem Kurzlink
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2 Reaktionen zu “Geschnittenes Brot… Servicewüste?!”

  1. Lama sagt:

    Besser gefallen würde es mir wohl auch, aber ich halte es dennoch nicht für erstrebenswert.

    Das ist eine Entscheidung, die dem Unternehmen überlassen sein sollte. Natürlich ist das doof, wenn das Unternehmen vor Ort ein Monopolist sein sollte (sind es Bäcker ja in der Regel aber eher selten).
    Beispielsweise wäre eine staatliche Regelung was die Dienstzeiten angeht in meinen Augen nicht sinnvoll. Auch eine entsprechende Gewerkschaftsvereinbarung halte ich für Overkill. Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Regelungen schnell missbraucht würden um entweder die Öffnungszeiten auszudehnen oder um den Stundenlohn der Angestellten zu drücken.
    Wenn das Unternehmen de facto 30 Minuten früher schließen will, dann soll es das auch tun dürfen. Man muss das nicht mögen und kann da durchaus das der Leitung auch einmal mitteilen, aber letztendlich sollte es die Entscheidung des Bäckers sein.
    Dass das Angebot bei so vergänglichen Dingen wie Brot vor Ladenschluss abnimmt ist auch irgendwo normal, die Alternative wäre vermutlich, dass alles einfach 20-40 Cent teurer würde.
    Das ist halt einer der Nachteile der Dezentralität, mit denen man leben muss, wenn man diese will. Hier in Freiburg gibts am Bahnhof einen Bäcker, der meines Wissens bis 22 Uhr geöffnet hat, jeden Tag. Die meisten Bäcker bei mir im Viertel machen aber auch häufig bereits mittags Schluss. Weil es sich eben für sie nicht rentiert länger zu öffnen.
    Für mich ergeben sich in Deiner Situation deshalb eigentlich nur die Optionen einen Bäcker zu suchen, der länger geöffnet hat und daher seine Maschine erst später reinigt oder den Betreiber deines Bäckers zu kontaktieren und zu bitten seine Arbeitsverträge zu ändern 😉

  2. Ute sagt:

    Hm, doch ich halte es für erstrebenswert, dass möglichst viel verfügbar ist, solange auch geöffnet ist.

    Allerdings stimme ich dir sehr zu, ich möchte es keinesfalls gesetzlich regeln, sondern es muss die Entscheidung des Unternehmens bleiben.

    Bei den Dienstzeiten an sich bin ich unsicher. Staatliche Regeln sind schon sehr zweifelhaft. Andererseits mag ich es nicht, wenn etwas auf die Mitarbeiter abgeschoben wird. Beim Bäcker ist es halt so, wenn kurz vor Feierabend eben noch einige Kunden kommen und es etwas zu verkaufen gibt, dann fehlt es der Verkäuferin an ihrer Mittagspause. Sie muss trotzdem pünktlich um halbdrei in der nächsten Filiale stehen und arbeiten. Das widerspricht meinem Fairnessempfinden.

    Zum Angebot eines Bäckers, klar, die größte Auswahl gibt es morgens, das ist durchaus ok. Hier wird es jedoch so gelöst, dass die Auswahl schon ab halbelf überwiegend abgeholt wird und in die anderen Filialen verteilt. Wenn ich spätestens um zehn Uhr wissen muss, ob ich vielleicht was Süßes zur Kaffeepause will, dann ist es meist eher ein klares Nein. Als noch mittags offen war, habe ich eher mal etwas geholt, auch mal ein Eis im Sommer.
    Sprich, es würde m.E. wenig schaden, wenn bis halbeins alle Waren verfügbar wären, da kommt sowieso nochmal ein Wagen und holt die Reste, es schadet aus meiner Sicht, dass vieles bereits ab halbelf reduziert wird.

    Bei Bäckern gibt es für mich mehrere Varianten, die meisten umfangreich öffnenden Bäckereien sind Ketten, die Produkte schmecken einfach nicht so, wie die, die weitgehend selbst hergestellt werden. Kurz: ich bin heiklig, im Zweifel kaufe ich nichts. Wenn mein Haus- und Hofbäcker nichts aus meinen Lieblingsvarianten mehr hat, dann gibt es eben nichts.

    Für mich persönlich ist es recht leicht lösbar, ich kalkuliere inzwischen mit 12 Uhr, statt mit 12:30 Uhr, entweder bis dann oder ich gehe gar nicht mehr erst hin.

    Wenn ich es jedoch entscheiden kann, dann sind die Rüstzeiten außerhalb, egal in welchem Bereich. :)

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