« | »

Humbolei der Staat am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Konstanz

20. Februar 2007 Ute

Das Projekt Humbolei ist zu Ende, seit dieser Woche ist der Alltag zurück. Es war ein voller Erfolg und hat soweit ich es beurteilen kann allen Beteiligten unheimlich Spaß gemacht. Darüberhinaus haben die meisten Teilnehmer noch viel dabei gelernt. Mir geht es jetzt jedoch wie den Meisten, ich bin auch froh, dass es jetzt vorbei ist.

  • Vorbereitung Humbolei
  • Humbolei 2007Tischtransport
  • Humbolei 2007Humbolei 2007
  • Humbolei 2007Staatsgebäude
  • Humbolei 2007Eröffnung
  • Humbolei 2007 heiraten im Humbolei-Standesamt
  • Humbolei 2007Humbolei 2007
  • Humbolei 2007Staatsgebäude
  • Humbolei 2007Staatsgebäude
  • Humbolei 2007Birgit heiratet
  • Humbolei 2007Hochzeitsschmaus
  • Humbolei 2007Roland in der Humbolei

Vor dem Projekt

Da Rüdi im Organisationskomitee war, gab es immer mal wieder Anfragen nach Unterstützung. Mal, ob ich einen Entwurf für die Flagge machen könnte, dann ob miradlo nicht auch einen Werbeplatz kaufen will, ein anderes Mal ging es darum den Webmaster der Humbolei-Seite zu unterstützen mit einer News-Funktion. Für das Standesamt brauchten sie einen schönen Tisch, und und und…

Eröffnung der Humbolei

Tagelang war schönes und trockenes Wetter, sogar noch an dem Vormittag der Eröffnung. Es war klar, dass es zuviele Besucher bei der Eröffnungsfeier sind, um alle in einem Raum unterzubringen. Pünktlich rund eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung kam der Schneeregen. Es war dann kühl, irgendwann auch trotz der Regenjacken und Schirme nass, aber niemand wollte gehen, alle waren auch gespannt, wie es denn nun innen sein wird.

Ein ganzes Schulgebäude, welches rund 1000 Schülern Platz bietet, war nun ein Staat mit Betrieben, Beamten, einem Parlament mit Kanzler und Präsident. Es fehlte nichts, was einen Staat ausmacht, selbst eine eigene Währung war vorhanden.

Standesamt der Humbolei

In der Mitte der Woche wollte ich dann doch auch wissen, wie es ist in einem solchen Staat zu heiraten. Zum Glück musste man nur nach Humbolei-Recht ledig sein. Nach einigen Diskussionen wurde auch die Altersbeschränkung zur Eheschließung nicht eingeführt. So kam ich dazu die wohl Jüngste zu heiraten, die in der Humbolei getraut wurde. Lilith und ich heirateten ganz offiziell, beim Unterschreiben vertrat ihre Mama Nina sie.

Birgit, eine meiner Freundinnen, nutzte die Gelegenheit ebenfalls und so kam es zur Trauung zweier ehemaliger Schüler des Humboldt-Gymnasiums. Auch das Hochzeitsessen wurde innerhalb des Staats eingenommen.

Ausklang der Humbolei

Am Samstag, dem letzten Tag des Staats war ich noch mit Roland dort. Es war da schon spürbar, dass alle ziemlich angestrengt und müde waren. Rüdiger und manche andere haben die ganze Woche im Schulhaus übernachtet und waren in dieser Woche fast 24 Stunden täglich im Einsatz. Terminlich für manche passend für andere eher unglücklich war, dass die fünfte Jahreszeit, direkt im Anschluss begann. Ich denke kaum ein Schüler konnte am Freitag nach dem schmotzige Dunnschdig noch viel unternehmen.

Exkurs schmotzige Dunnschdig und Fasnet in Konstanz

Der schmotzige Dunnschdig, für nicht-Einheimische: schmotzig heißt fettig und bezieht sich darauf, dass es früher traditionell erst zur Fasnet Berliner und ähnlich Fettgebackenes gab; Dunnschdig ist der Donnerstag.

‘d schmotzige Dunnschdig ist der absolute Toptag der Konstanzer Fasnet, auf unseren Straßen gibt es an diesem Tag fast keine Nicht-Mäschgerle (Mäschgerle sind verkleidete Narren). Die meisten Geschäfte haben ganztägig geschlossen, bis auf einige Lebensmittelmärkte und Bäckereien, die vormittags noch geöffnet haben. Die sonstigen Betriebe in Konstanz schließen alle spätestens zur Mittagszeit. Den ganzen Tag sind Mäschgerle auf der Straße, morgens vor allem die Jüngeren, da alle Schulen von den Fasnetsvereinen befreit werden. Die Stadtgewalt wird ebenfalls vormittags vom Oberbürgermeister an die Narren übergeben. Ab dem frühen Abend sind die Straßen in der Innenstadt so voll, wie sonst nur zu allerbesten Hochsaisonszeiten mit unzähligen Touristen. Überall in der Stadt sind den ganzen Abend Musikgruppen unterwegs und die Menschen tanzen und singen mit. Traditionell bleibt man auf der Straße und geht nur ab und zu mal irgendwo rein, um etwas zu trinken. Heutzutage gibt es jedoch auch einige Menschen, die den Abend überwiegend in Innenräumen verbringen.

Jedoch jede Fasnet hat ein Ende auch in diesem Jahr war am Aschermittwoch alles vorbei. Die meisten hatten zwischendurch zumindest ein bisschen Gelegenheit zur Erholung.

« | »

Kurzlink:

Wir erstellen Webseiten, Blogs, Webapplikationen und mehr...

Dir gefiel der Artikel? Dann abonniere doch den RSS Feed

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 20. Februar 2007 um 11:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter einfach so, mit dem Kurzlink
http://www.utele.eu/blog/?p=56 abgelegt.

Du kannst die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Ähnliche Beiträge

6 Reaktionen zu “Humbolei der Staat am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Konstanz”

  1. […] auf Rüdis Seiten http://www.henss.eu. Hier auf dem Blog gibts einen Rückblick im Artikel Humbolei, der weitere Bilder […]

  2. […] Zuweilen bin ich ziemlich genervt von Aussagen wie: “die Jugendlichen haben nicht, sind nicht, können nicht… und man sieht ja auch an der PISA-Studie…” Sicherlich gibt es Jugendliche, die nicht topfit sind, ebenso, wie es das zu allen Zeiten gab. Es gibt jedoch auch heutzutage viele Teenies, die gut sind und die Spannendes tun. Ein anderes Beispiel für klasse Leistungen von Kindern und Jugendlichen, sind für mich Projekte wie Schule als Staat. […]

  3. […] es in der Literatur, der Musik, den Fremdsprachen, den zahllosen Projekten (Schule als Staat, die Humbolei und all das Andere…) , sie waren sehr engagiert. Es hat Spaß gemacht zu […]

  4. Sean sagt:

    Sehr Guter Blog.

  5. Roger. sagt:

    Wunderschöne bilder.

  6. Ute sagt:

    @Roger das war der letzte Kurzkommentar, den ich stehenlasse, beim nächsten ein bisschen ausführlicher, sonst nehme ich an, dass du nur kommentierst, weil ich kein no-follow setze.

    @Sean bitte ebenfalls ein bisschen mehr Inhalt in Zukunft, danke.

Schreibe mir




Kommentare abonnieren, ohne selbst zu kommentieren:


« | »

zum Seitenanfang