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…noch kein Frieden in Sicht für Gaza, Palästina

13. März 2009 Ute

Wieder einmal die Neuigkeiten der Freiwilligen aus dem Nahen Osten und Tipps von Blogs zu diesem Thema.

Svenja Kleinschmidt berichtet über Purim in Israel, selbst die Orthodoxen betrinken sich an diesem Tag. Verkleidung und Straßenfeste sind vergleichbar mit Fastnacht und Karneval bei uns. Tja und auch hier gehört für einige das sich Betrinken ja dazu.

via André Marty gibts das Video von closezone.com, beeindruckende eineinhalb Minuten einer Animation über die Realität in Gaza:

Nahost meldet weiterhin Grün

4.3. Katrin:

“da Tobi momentan sehr in einr Delegation eingespannt ist, hat er mich gebeten auch diese Woche die Wochenmeldung zu schicken. Die letzte Zeit war wohl genauso chaotisch wie das Wetter und so kommt nun das Zwischentreffen, welches morgen Abend beginnt, wohl für einige als guter Moment sich wieder zu sammeln.”

Talitha Kumi, Beit Jala, Rüdi:

“In Talitha ist mal wieder alles klar. Eva S.l, die sich das Knie gebrochen hat, ist nun nachdem sie eine Zeit lang bei Melanja gewohnt hat, wieder in ihrem normalen Zimmer und sie kann inzwischen auch schon viel besser laufen.
Eva I.s Eltern sind wieder zurück nach Deutschland geflogen.

Zur Zeit ist Rikes Schwester zu Besuch. Die Arbeit wurde leider noch nicht weniger-am Dienstag waren die schriftlichen DSD- Prüfungen, am Freitag und Samstag sind die mündlichen Prüfungen.
Soeben hat uns leider die Nachricht erreicht, dass der Mann unserer Arabischlehrerin Aida gestorben ist.
Morgen abend geht in Talitha für die Wiseler das Zwischenseminar los, außerdem kommen die letzjährigen Freiwilligen Sarah, Anna und Peer auch für ein paar Tage nach Talitha…”

SOS-Kinderdorf, Bethlehem, Willy Brandt Center, Jerusalem und Ha’Gan Ha’Shikumi, Jerusalem:

Die Freiwilligen berichten vom Alltag und der Freude auf’s gemeinsame Zwischenseminar aller Freiwilligen, das eine Woche lang in Talitha stattfinden wird/ stattfand.

12.3. Tobias:

“schon einige Tage hat man nichts mehr aus Nahost gehört. Wir waren alle auf dem Zwischenseminar in Talitha Kumi, wo es eine Woche lang, wegen Blitzschlag, kein Internet gab.
Es geht uns allen gut, wir haben schöne, impulsive, ergiebige sieben Tage miteinander verbracht.

Leider mussten wir uns gestern und unserem “Papa” Leo trennen, dessen Zeit hier vorbei ist. Er wird sein Glück nun in Südafrika suchen, wo er hoffentlich schneller eine Wohnung findet. Leo, dir alles Gute!

Aktuelle Infos für Veganer und alle die es nach dem lesen werden wollen:

Als Tierkohle, lat. carbo animalis, wird Aktivkohle bezeichnet, die aus tierischem Blut (Blutkohle) oder aus Knochen (Knochenkohle) hergestellt wird.
Zur Herstellung von Knochenkohle werden grob gemahlene und entfettete Knochen bei rund 700 °C unter Luftabschluss geglüht. Die organischen Substanzen der Knochen werden dabei zerstört. Dabei entstehen Ammoniak, Teer, verschiedene Gase und Knochenkohle. Knochenkohle wird wie Aktivkohle eingesetzt. Wird ein Gemisch von Knochenkohle und Zucker (oder Sirup) mit konzentrierter Schwefelsäure erwärmt, so entsteht Knochen- oder Beinschwarz (Kölner Schwarz). Aus diesem wurden früher (etwa bis zum beginnenden 20. Jahrhundert) die schwarze Schuhwichse, der Vorgänger der heutigen Schuhcreme in Dosen (Hartwachscreme) und Farben für die Malerei hergestellt.
Medizinische Kohle wurde aus Knochenkohle hergestellt, indem man die mineralischen Anteile mit Salzsäure größtenteils herauslöste. Bei der heutigen medizinischen Kohle handelt es sich meist um eine aus Pflanzen hergestellte Aktivkohle.

Fazit: Zucker ist haram!”

Nun, das mit dem fehlenden Internet ist nicht grad, was ich sonderlich schätze. Innerhalb von 10 Tagen gab es in Talitha nur an zweien kurz eine schlechte Internetverbindung. Damit wurden es für mich sechs Tage ohne irgendein Lebenszeichen von Rüdi, das muss ich nicht öfter haben… 😉

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 13. März 2009 um 11:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter nachdenkliches, mit dem Kurzlink
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