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Kommunalwahl Konstanz – Teil II allergieauslösende Bäume

4. Mai 2014 Ute

Sie hängen wieder überall, die Wahlplakate. Kommunalwahl Konstanz und EuropawahlIch schrieb am 14. April einen Beitrag zu stark allergieauslösenden Bäumen in Wohngebieten. Per Mail schrieb ich die antretenden Parteien und Gruppierungen an und fragte nach ihrer Meinung hierzu. Teils war es schon schwierig heraus zu finden, wer überhaupt kandidiert. Bei einigen Parteien und Gruppierungen hatte ich Mühe eine Kontaktmöglichkeit zu finden. Gerade bei im Gemeinderat vertretetenen Gruppen, finde ich das nicht gerade bürgerfreundlich. Die Antworten trudelten sehr unterschiedlich und teilweise auch gar nicht ein:

  • Junges Forum Konstanz
    • 14.4. Kommentar im Blog, wohin ich mich wenden solle
    • 22.4. Antwort von Herrn Buck
  • Linke
    • 21.4. Antwort von Frau Schwede
  • Grüne
    • 22.4. Lesebestätigung, aber keine Reaktion
  • FDP
    • keine Reaktion
  • CDU
    • 24.4. Antwort von Frau Osswald
  • SPD
    • 14.4. Mail kam an und wird an die passende Stelle weiter geleitet
    • 22.4. Antwort von Herrn Ruff
  • Freie Wähler
    • 19.4. Antwort von Frau Weiner
  • UFP (Unabhängige Fraktionsgemeinschaft im Gemeinderat Konstanz)
    • keine Reaktion

Antworten zum Thema

Untenstehend die Antworten, ich habe nur die Grußformeln weg gelassen.

  • Junges Forum Konstanz
    • Herr Buck: das Junge Forum freut sich, dass Sie als Bürgerin der Stadt Konstanz
      an unserer Haltung zu Themen, die Konstanz betreffen, interessiert sind.In unserer Sitzung am vergangenen Mittwoch haben wir das von Ihnen
      eingebrachte Anliegen diskutiert und uns gemeinsam zu folgender Position
      abgestimmt:Wir möchten vorweg anmerken, dass sich auch in unseren Reihen Menschen mit
      sehr ausgeprägten Allergien befinden, die von dem Sachverhalt
      persönlich stark betroffen sind und für die das Thema nicht nur
      politisch,sondern auch privat eine große Relevanz besitzt.Für private Haushalte halten wir eine verstärkte Aufklärung und
      Sensibilisierung der Bürger für das geeignete Mittel, um eine
      Entwicklung hin zum Besseren zu erzielen. Das könnte auf der politischen
      Ebene durch das Auslegen von Infoblättern für Bürger oder auch
      Veranstaltungen für z.B. Gärtner und Landschaftsplaner, die in Konstanz
      tätig sind, geschehen.Für die Bepflanzung von öffentlichen/städtischen Flächen sollte der
      Parameter, Pflanzen hinsichtlich ihrer Allergien auslösenden Wirkung zu
      kategorisieren, in den Kanon der zu berücksichtigenden Faktoren als
      Leitlinie mit aufgenommen werden (wenn dies nicht bereits Standard ist).
      Dazu sind aber im Vorfeld evidenzbasierte Daten zu Häufigkeit und
      allergener Wirkung von Pflanzen zu ermitteln. Wir gehen davon aus,
      dass darüber bereits wissenschaftliche Daten existieren.Das Junge Forum Konstanz orientiert sich bei seinem politischen Handeln
      an dem Grundsatz, dassGemeinwohl vor Partikularinteresse geht. Sofern
      das Gemeinwohl nicht berührt ist, möchten wir den Bewohnern von Konstanz
      ein weitreichend selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
  • Linke
    • Frau Schwede:
      vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Naturräume wie zum Beispiel Volksparks sind wichtig für die Gesundheit und Lebensqualität
      der Stadtbewohnerinnen und -bewohner. Dies hat sich nicht zuletzt in §1 des Bundesnaturschutzgesetzes niedergeschlagen: „Natur und Landschaft
      sind auf Grund ihres eigenen Wertes und als Lebensgrundlagen des Menschen auch in Verantwortung für die künftigen Generationen im besiedelten und unbesiedelten Bereich so zu schützen, dass 1. die biologische Vielfalt, 2. die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts einschließlich der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter sowie 3.die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert sind”. Durch den Siedlungsdruck und die Wohnungsnot fallen immer mehr Grünflächen in Konstanz dem notwendigen Wohnungsbau zum Opfer. Nicht zuletzt deswegen spricht sich die LLK dafür aus, dass zusammenhängende Natur- und Erholungsräume wie Hörnle, Seeuferweg und Hörlepark den Konstanzer Bürgerinnen und Bürgern weiterhin uneingeschränkt und kostenfrei zur Verfügung stehen müssen.
      Was Neupflanzungen im Stadtgebiet betrifft bin ich angesichts der Zunahme von Allergien der Meinung, dass auf die Anpflanzung stark allergieauslösender Gewächse wie Birke, Hasel und Erle verzichtet werden sollte, da es hinreichend Bäume und Sträucher gibt, die weniger allergen sind.
      Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an mich wenden!
  • Grüne
    • keine Reaktion
  • FDP
    • keine Reaktion
  • CDU
    • Frau Osswald:
      im Namen der CDU-Fraktion danke ich Ihnen für Ihren Hinweis zum Thema allergieauslösende Bäume in Wohngebieten.Nicht nur uns scheint das Problem ja bisher unbekannt gewesen zu sein. Daher begrüßen wir es sehr, dass Sie uns auf diese Problematik aufmerksam gemacht haben.
      Die CDU-Fraktion wird sich im Rahmen der nächsten Fraktionssitzung damit beschäftigen.
  • SPD
    • Herr Ruff:
      Ich halte Ihre Anregung für durchaus bedenkenswert. Und das nicht nur, weil grad Kommunalwahlkampf ist.Tatsächlich habe ich (langjähriges Mitglied im TUA und viel mit Baumschutz und Umweltfragen befasst) davon auch noch nichts gehört.
      Jedoch macht es in der Tat wenig Sinn, Bäume in Nachpflanzlisten zu haben, die auf Antrag von Allergikern problemlos gefällt werden dürfen. Zumindest für die häufigsten Allergien und die – auch von Ihnen gelisteten – häufigsten bzw. schlimmsten allergieauslösenden Bäumen sollte eine Regelung gefunden werden.Von wem kam denn die ablehnende Antwort der Stadt?
      Ich würde mich gern direkt mit demjenigen in Verbindung setzen, denn für regelrechte Anträge an die Stadt ist es etwas spät im Jahr und solche Verfahren dauern i.d.R. einige Wochen bis sie dann in den Gremien abgestimmt werden. In diesem Jahr dann wohl im September …
    • Ich habe ihm nochmal geantwortet.
  • Freie Wähler
    • Frau Weiner: ich kann ihre Forderung nur unterstützen.
      Vergangenes Jahr hatte ich dazu eine Auseinandersetzung mit der TBK, da sie im Hörlépark eine Birke gepflanzt haben, die m.E. dort fehl am Platz ist. Birken etc. gehören in den Wald.
  • UFP (Unabhängige Fraktionsgemeinschaft im Gemeinderat Konstanz)
    • keine Reaktion

Ich bin gespannt, ob sich da noch etwas bewegt.

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 4. Mai 2014 um 20:40 Uhr veröffentlicht und wurde unter politik, mit dem Kurzlink
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