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Einfluss des Internets, Erfolg und Propaganda
13. Januar 2009 Ute
Passend zum Thema, welchen Einfluss das Internet hat, sind im Moment zwei sehr unterschiedliche Punkte:
basicthinking wird vielbeachtet verkauft
ebay basicthinking.de
Wie bereits überall und zuerst von ihm selbst berichtet., verkauft Robert Basic sein Blog gerade bei ebay, einen Zwischenbericht von Robert gibts hier. Robert setzt sich in diesem Artikel ebenfalls mit diesem Erfolg auseinander. Nach rund einem Tag gab es bereits über 20.000 Zugriffe auf die Artikelbeschreibung, inzwischen, nach rund drei Tagen, sind es über 50.000. Über die rechtlichen Aspekte eines Blogverkaufs informiert rechtzweinull.de.
Im einstündigen Interview als Podcast erzählt Rob nochmal genauer, warum er sich entschied mit basicthinking aufzuhören und es zu verkaufen.
Erstaunlich finde ich welche Kreise dieser Verkauf gerade zieht, von Spiegel Online über die BILD bis hin zur FAZ, der Tagesschau und dem ZDF berichten alle über diesen Verkauf.
Cem schreibt welch internationale Kreise das Ganze inzwischen auch zieht. Der Verkauf ist Thema bei TechCrunch, je nach Statistik das weltweit zweit- oder drittbeliebteste Blog mit rund einer Million RSS-Abonnenten und sogar in der Washington Post.
Am Ende dieser Aktion wird es zumindest kaum noch jemand geben, der nicht von dem Blog und dem Verkauf gehört hat. Ein etwaiger Käufer bekommt nicht nur ein gut eingeführtes Blog, welches ja schon lange unangefochten auf Platz 1 der deutschen Blogs steht, sondern zusätzliches wurde damit Interesse für die Zukunft von basicthinking.de geweckt.
Propagandaberichte über den Krieg im Gazastreifen
ARD Propagandaschlacht
Im Bericht Israels Internet unter Beschuss geht es um Angriffe von Hamas-Anhängern auf israelische Seiten. Das ZDF titelt unter anderem über den Propagandakrieg im Mitmachweb. Auch die Tagesschau berichtet von der Propagandaschlacht, dort ist man dazu übergegangen jedem Bericht einen Hinweis hinzuzufügen:
Berichterstattung aus dem Krisengebiet:
Die unabhängige Berichterstattung aus dem Gazastreifen war nie einfach – seit Beginn der israelischen Offensive aber ist sie extrem schwierig: Trotz eines Urteils des Obersten Gerichts verwehrt Israel ausländischen Journalisten den Zugang in den Gazastreifen. Damit bleiben ausländischen Journalisten nur sehr wenige unabhängige Quellen im Krisengebiet.
Im Tagesschau-Blog geht es ausführlicher um die schwierige Quellenlage, bei der oft nicht bekannt ist, was stimmt und was nicht. Noch am 31.12.08 wurde vom Urteil des israelischen Gerichtshofs berichtet, indem festgelegt wurde, dass Journalisten zugelassen werden, dieses Urteil zur Berichterstattung wird von Israels Regierung jedoch nicht umgesetzt.
Zweck und Auswirkung
Offensichtlich nützt die fehlende objektive Berichterstattung den Israelis, sonst würden sie Journalisten im Gazastreifen zulassen. So ergibt sich jeweils die Presse, die entweder von den Israelis kommt oder von den Palästinensern.
Insgesamt verstärken diese zweiseitig, jeweils subjektiven Informationen, meines Erachtens, die sowieso schon jeweils sehr einseitige Sichtweise der Meldungen. Leider sind es nur wenige, die sich nicht eindeutig auf eine Seite stellen und damit ihren persönlichen am Krieg Schuldigen gefunden haben… Doch dazu ein anderes Mal mehr…
- Lange Tour mit Hindernissen nach Palästina
- Palästina im September ::: Rückmeldungen der Freiwilligen
- Palästina im Oktober ::: Rückmeldungen der Freiwilligen
- Palästina im November ::: Wahlen und so ::: Berichte vom Freiwilligendienst
- Weihnachtspäckchen nach Palästina schicken
- Ute fliegt nach Palästina
- Palästina im Dezember ::: Weihnachten ::: Krieg in und um Gaza ::: Berichte vom Freiwilligendienst
- Einfluss des Internets, Erfolg und Propaganda
- Gaza ist weit weg und doch nicht ::: Januar in Palästina und Jerusalem
- Waffenstillstand zweiseitig ohne Chance auf Frieden für Palästina
- …mehr als Waffenstillstand in Palästina? Nahostbeauftragter Mitchell
- Der Alltag kehrt zurück Palästina ::: Freiwilligendienst
- Keine Schlagzeilen mehr über Gaza, Palästina
- Blogger, der sich für Gaza einsetzte, in Ägypten verhaftet
- Das ist kein Spiel: gute und schlechte Nachrichten aus dem Nahen Osten
- Gaza – Palästina – erinnert sich noch jemand?
- …noch kein Frieden in Sicht für Gaza, Palästina
- Flug buchen von Tel Aviv nach Zürich
- Flug von Tel Aviv nach Zürich übers Reisebüro buchen ::: Chat : SMS : Telefon
- …von Talitha Kumi in Palästina nach Konstanz ::: Flug gebucht
- grad mal nicht in Palästina…
- Neues aus Palästina : Freiwilligendienst und so…
- Zweistaatenlösung für Israel und Palästina
- Ist das eine Annäherung an eine Zweistaatenlösung für Israel und Palästina?
- Freiwilligendienste weltweit ::: Palästina
- Bedeutet Schuld in der Vergangenheit Verantwortung für die Gegenwart?
- Gefärbte Esel werden zum Zebra ::: Palästina
- Israel greift Hilfstransport für Gaza auf See an
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Der Beitrag wurde
am Dienstag, den 13. Januar 2009 um 04:25 Uhr veröffentlicht
und wurde unter nachdenkliches, rundums Web abgelegt.
Kurzlink: http://www.utele.eu/blog/?p=277
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4 Reaktionen zu “Einfluss des Internets, Erfolg und Propaganda”
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Tja, grad auch hier mal noch ein Kommentar, vor allem um zu testen…
Ute(Kommentar zitieren)
Neutrale Beobachtung und Mitteilung grenzen am Idealfall, wir merken dies an Meldungen um eine Grenze herum, immer von einer Seite her.
Zurzeit lebe ich in einer Region (Mittel-Osteuropa), in der die Grenze durchgehend verschoben wurde. Und erstaunlich, diese Grenze gibt es nicht mehr – gesprochen werden drei Sprachen, ohne dass sie sich vermischen.
Allerdings ist die Region sehr unbekannt und von ihr wird es nicht berichtet. Zum Glück …
raan(Kommentar zitieren)
Klar, Menschen sind üblicherweise nicht objektiv. Das allein ist auch nicht schlimm. Ideal wäre völlig neutral, aber das ist kaum möglich.
Dass Einzelne einseitig berichten, halte ich für akzeptabel. Das Problem besteht erst mit reinen Propaganda-Berichten ohne, dass diejenigen die versuchen neutral zu berichten zugelassen werden.
Leider gibt es wenige Beispiele, dass solche Lösungen funktionieren. Für den Konflikt Palästina/Israel halte ich es nicht für möglich. Aber gern ließe ich mich auch vom Gegenteil überzeugen.
Ute(Kommentar zitieren)