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Bewerbungen für Praktika, Ausbildungsplätze usw. Teil I

7. Februar 2008 Ute

Aus aktuellem Anlass mal wieder was zu Bewerbungen. Da es umfangreicher ist, habe ich daraus eine kleine Serie mit drei Teilen gemacht.

Bei miradlo nehmen wir gern immer wieder auch Schüler und Praktikanten. Insbesondere für kurze Praktika im Bereich von ein, zwei Wochen sind die Ansprüche an die Bewerber nicht sehr hoch. Ich erwarte keine ausgebildeten Fachinformatiker oder Mediendesigner, selbst die Bewerbung muss nicht perfekt sein. Hätte ich den Anspruch an eine einwandfreie Bewerbung, dann müsste ich fast alle Bewerbungen ablehnen.

Um es Bewerbern leichter zu machen steht auf unserer Website:

  • in welcher Form wir Bewerbungen erwarten
  • ein Link zu Bewerbung auf Wikipedia
  • wer bei uns Ansprechpartner für Bewerbungen ist
  • welche Adresse für E-Mail-Bewerbungen genutzt werden kann

Ich bin inzwischen auch einiges gewöhnt und übergehe einzelne Tipp-, Rechtschreib-, und Grammatikfehler, ich schaue mir auch Bewerbungen in der falschen Form an, eine Bewerbung ohne Bild oder Lebenslauf wird nicht automatisch aussortiert und selbst bei durchgehend falsch geschriebenem Unternehmensnamen lese ich noch weiter. Die durchschnittliche Bewerbung hat mehrere solcher Fehler, das ist schade, aber noch kein Grund sie abzulehnen. Allerdings gibt es Grenzen. Ich toleriere einige Fehler, wenn jedoch die gesamte Bewerbung den Eindruck erweckt, dass jemand noch nicht einmal versucht hat, sich Mühe zu geben, dann lehne ich ab.

Sicherlich ist manches was ich schreibe unternehmensspezifisch, wer sich beim Malermeister Klecksel oder beim Friseur Haarganztoll bewirbt, kommt wahrscheinlich besser mit Bewerbungen auf Papier an. PC-Kenntnisse und Interesse am Umgang mit Computern setzt bei diesen Berufen niemand voraus. Meines Erachtens wird jedoch von allen Arbeitgebern Interesse an der angestrebten Tätigkeit erwartet. Bei miradlo dreht es sich da um Computer, beim Maler um Farben und beim Friseur um Haare. Eine Bewerbung sollte in jedem Fall deutlich machen, dass sich jemand für das Themengebiet interessiert, in dem er oder sie sich bewirbt.

Jungs, gebt mir einen Grund, warum ich eure Bewerbung berücksichtigen sollte. Und, ja ich meine Jungs, ich spreche bewußt euch an, die Mädels, die sich bisher beworben haben, sind deutlich besser, wenn sie Bewerbungen schreiben. Wenn ihr euch von den schlechten Bewerbungen abheben wollt, dann empfehle ich euch auch die weiteren Teile dieser Serie zu lesen.

Im Teil II geht es um Grundlegendes bei meiner Wunschbewerbung, eine Wunschbewebung ist eine Bewerbung, wie ich sie mir wünsche. Im dritten und letzten Teil gibt es noch das “nice to have” nichts essenzielles, weswegen ich eine Bewerbung sofort ablehnen würde, aber Punkte die eine gute, von einer Durchschnittsbewerbung unterscheiden.

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 7. Februar 2008 um 00:00 Uhr veröffentlicht und wurde unter miradlofacts, mit dem Kurzlink
http://www.utele.eu/blog/?p=74 abgelegt.

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  2. […] Bewerbungen für Praktika, Ausbildungsplätze usw. Teil III […]

  3. […] ähnliches. Dabei verlange ich schon bei der Bewerbung nichts unmögliches, siehe auch die Serie zu Bewerbungen, aber gewisse Grundlagen sollten schon drin […]

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