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Linux das Betriebssystem mit Terminal nur für Tastaturnutzer?!

17. Mai 2008 Ute

Die regelmäßigen Leser wissen das bereits, ich nutze sowohl privat, als auch wir bei miradlo, ausschließlich Linux, mit Ausnahme von Abschlusstests bei Webseiten. Auch wenn ich trotzdem Linux nicht für das einzig mögliche Betriebssystem halte, freue ich mich über Artikel, die zeigen, dass Linux inzwischen nicht mehr nahezu ausschließlich von Fachleuten der IT genutzt wird.

Hintergründe, Optik und Spielkram

Erwähnenswert für diejenigen, die Interesse an mehr Informationen haben, ist die Artikelserie von Peter Kröner über Linux für Webworker, in Teil IV geht es um speziell um Windowsprogramme, die manche von einem Umstieg auf Linux abhalten.

Manche Kommentare widersprechen meiner Erfahrung, z.B. dass es mit Linux schwierig wäre alte Hardware zu nutzen. Ich kenne das eher umgekehrt, ganz neue Hardware, die vom Hersteller nicht für Linux vorbereitet wird, wird deshalb erst nach einiger Zeit unterstützt, weil sich erst Entwickler finden müssen, die auch ohne passenden Treiber eine Lösung erstellen.

Spannend dazu ist der Artikel auf Golem.de, in dem der Linux-Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman erklärt, dass Linux mehr unterschiedliche Hardware unterstützt, als jedes andere Betriebssystem. Da diese Ausssage auch von Microsoft bestätigt wurde, muss wohl was dran sein. 😉

Teil V befasst sich mit unzähligen Möglichkeiten die eigene Oberfläche so auszustatten, wie es einem gefällt. Hier geht es um all die Variationen, die eben keineswegs mit Terminal und Tastatur zu tun haben, sondern mit schicker Optik und allem erdenklichen Spielkram.

Terminal, Konsole & Co

Die Ankündigung, dass es demnächst ums Terminal und die Verzeichnisstruktur des Systems geht, wurde in den Kommentaren zum Teil IV kontrovers diskutiert. Ich meine es kommt darauf an, reine Anwender, die für jeden Fall jemand haben, der/die ihnen jegliche Administration abnimmt, müssen natürlich nicht mit Terminal und Verzeichnisstrukturen zurecht kommen. Wer jedoch selbst mit seinem System umgehen möchte, muss bei jedem Betriebssystem ein bisschen was vom Hintergrund kennen.

Linux für Anfänger

Da ich mich gerade mit internen Schulungen vor allem auf Konsolenebene befasse, um eine Linuxschulung für Anfänger auf Spanisch vorzubereiten, bin ich mal gespannt, was wohl im Artikel zu diesem Thema so angesprochen wird. Ich finde es schwierig zu entscheiden, was genau und wieviel packe ich in solche Schulungen.

Anfänger sind ja meist keine Anfänger am Rechner, sondern Anfänger bei Linux, d.h. sie haben Erfahrungen mit Windows. Echte Anfänger sind da problemloser, denn was wegfällt, sind die ständigen Vergleiche: “…aber bei Windows, im Programm XY usw. ist das so!” Über Sinn und Unsinn solcher Vergleiche, habe ich mich in der Artikelserie zur Frage nach dem idealen Betriebssystem auseinandergesetzt.

Meiner Meinung nach, ist es sinnvoll die Grundstruktur und den Aufbau des Systems verstanden zu haben. Ich halte nichts davon, unzählige einzelne Befehle zu erklären, Teilnehmer anzuhalten diese auswendig zu lernen, denn im täglichen Umgang braucht man oft doch eine andere Alternative, als gedacht.

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Der Beitrag wurde am Samstag, den 17. Mai 2008 um 11:22 Uhr veröffentlicht und wurde unter miradlofacts, mit dem Kurzlink
http://www.utele.eu/blog/?p=110 abgelegt.

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