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Keks, Kekse, Keksbauereien

5. Januar 2014 Ute

Kalter Hund mit Silvester-Feuerwerk und Elefant in dreistöckiger Sternform Für die meisten ist ein Keks, so ein kleines Plätzchen. Für mich ist Keks schon immer ein Universalwort. Keks ist Keks, klar, aber Keks ist auch anderes Süßes, ein Berliner ist auch ein Keks, ein Marmorkuchen ist auf jeden Fall ein Keks, jedwede Torte ist ebenfalls ein Keks. Je nach Optik müssen Kekse auch nicht süß sein, ein Zwiebelkuchen, eine Lauch- oder Pizzaschnitte kann natürlich ebenfalls ein Keks sein.

Meine Umgebung amüsiert sich über meine Variationen von Keks schon immer. Lange dachte ich auch, es sei nur so eine Art Macke von mir. Ich baue gern Kekse, aber ich mag kochen nicht. Kürzlich stolperte ich jedoch über die Definition von Keks:

Ein Keks (aus dem Plural cakes von engl. cake ‚Kuchen‘) ist ein ursprünglich englisches Gebäckstück.” sagt beispielsweise die Wikipedia.

Yeah, ein Keks ist also ein Kuchen. Also doch auch eine Torte, also passt doch alles, weil im Grunde alles irgendwie auch Keks sein kann. :)

Kekse bauen

Kekse bauen mache ich gern, aber es lohnt sich meistens ja nur, wenn es auch mehr, als zwei, drei Personen gibt, die einen Keks dann auch essen wollen. Wenn ich einen Keks baue, dann mag ich auch spielen, so Fünfminutenkekse baue ich also eher nicht. Deshalb dauert es immer mal wieder doch länger bis alles zusammen passt, mir Zeit nehmen können und Keksesser. Dank einer Silvesterparty bei uns, passte es ganz gut, ich hatte einen Anlass, Keksesser und es ließ sich gut die Zeit einplanen.

Ursprünglich wollte ich zu Weihnachten schon was bauen, aber das klappte nicht. Einen Weihnachtsbaum zu Silvester fand ich jedoch auch nicht ideal. Irgendwie sollte es ja schon ein bisschen nach Silvester aussehen. Mein Kompromiss war ein Feuerwerkssterndingsi. 😉

Kalter Hund

Perfekt, wenn es günstig ist schon früher etwas zu bauen und falls es auch länger halten soll ist ja immer ein Kalter Hund. Auch was noch etwas unklare Mengen angeht gibt es da kein Problem, die wichtigsten Zutaten halten einige Monate. Zur Inspiration blätterte ich noch ein bisschen auf diversen Seiten zum Kalten Hund und fand auch einige Variationen. Mein Keks sollte dreistöckig werden, ideal also um zwei unbekannte Varianten zu testen.

  • unterste Lage traditionell mit Butterkeksen, Schokomasse mit Kakao, Palmin (nur das harte Palmin funktioniert richtig gut) und Rumaroma
  • mittlere Lage mit Spekulatius, Schokomasse mit halber Kakaomenge, Rest gemahlene Mandeln und statt Rumaroma viel Zimt
  • oberste Lage wieder mit Butterkeksen, Schokomasse vor allem mit Eierlikör nur ein Hauch Milch, etwas weniger Kakaopulver dafür reichlich Vanille (also Vanille nicht Vanillezucker)
  • Dekoration mit traditioneller Schokomasse, für den unteren Teil hatte ich die doppelte Menge genommen, dann reicht es fürs Ganze
  • Pralinenschweinchen hat meine bessere Hälfte gebaut, weiße Schokolade mit Mandel-Schokofüllung
  • Feuerwerk und Elefant habe ich aus Marzipan geknetet mit einigen Zahnstochern innen gesichert und passend drapiert

Ergebnis: Geschmacklich sind alle gut, Eierlikör dürfte es noch mehr sein, der ging etwas unter. Spekulatius sind eine spannende Alternative zumindest in der Zeit, in der es Spekulatius gibt. Spekulatius brauchen ein deutlich schärferes Messer als Butterkekse, zu essen sind sie aber ebenfalls problemlos. Gerade bei einem so großen Keks bieten sich Variationen wirklich an.

 

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 5. Januar 2014 um 20:57 Uhr veröffentlicht und wurde unter utele & frido, mit dem Kurzlink
http://www.utele.eu/blog/?p=6599 abgelegt.

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2 Reaktionen zu “Keks, Kekse, Keksbauereien”

  1. […] lässt sich ja aller möglicher Unsinn aus einem kalten Hund basteln, siehe auch den Silvesterkuchen (mit Hinweisen, warum ich auf jeden Fall immer Keks sagen darf), Rezeptvariationen habe ich beim […]

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