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Villa Agnedo und Traumhaus in San Zenone

16. Mai 2014 Ute

San Zenone Bert ( VW Bus) vor der Ferienwohnung Mai 2014Die Jungs schrieben,  sie kämen heute in Villa Agnedo an. Meinem Navi im Telefon gab ich das an und fuhr dahin.

Ein kleines Dorf mit großer Kirche,  prima,  denn Kirchen sind unser Standardtreffpunkt. Schon am Dorfeingang standen Carabinieri und winkten Einheimische raus,  im Dorf vor der Kirche viele Menschen auf der Straße,  alle in guter Kleidung. Auch viele Autos scheinen Parkplätze zu suchen.

Hinter der Kirche gab’s einen großen Parkplatz mit vielen freien Plätzen,  ich nahm mir einen und schreibe Roland wo ich stehe. Um mich herum immer mehr sonntäglich gekleidete Menschen,  hinter mir bellt im Garten ein Hund, die Kirchenglocken läuten,  der Parkplatz füllt sich,  die Buszufahrt wird zugeparkt, jedes Eckchen wird genutzt.

Die Kirchenglocken läuten seit zehn Minuten,  der Hund bellt immernoch, es kommen immer mehr Menschen,  einige zu Fuß,  viele mit Auto.

Es ist Freitag, 17:12 Uhr,  die Kirchenglocken hören auf zu läuten,  der Hund bellt und es kommen noch mehr Menschen.

Die ersten Herren mit sowas wie Tirolerhut mit Feder dran, kommen zurück und bringen ihren Hut nach Hause  oder ins Auto.

17:15 Uhr, die Kirchenglocken läuten wieder. Die Jungs schrieben 17 Uhr, bisher waren sie nie mehr als zehn Minuten nach der Zeit.

Der Hund bellt,  es kommen noch mehr Autos. 17:17 Uhr,  die Kirchenglocken hören auf, der Hund bellt, viele Menschen,  viele Autos,  keine Jungs, keine Nachricht.

Mir ist zu warm,  es hat zu viele Menschen,  zu viele Autos fahren um mich rum, es ist laut, der Hund bellt.

Peppone ist gestorben,  Don Camillo lässt keinen mit Kommunistenhut in die Kirche.

San Zenone Küche in der Ferienwohnung Mai 2014Zumindest ist das,  die einzige Erklärung,  die mir einfällt.

Der Hund hört auf zu bellen, aber nur für einige Sekunden.

17:20 Uhr, Roland ruft an, sie sind in Villa Agnedo an der Kirche,  da ist sonst niemand,  alles ruhig,  viele freie Parkplätze,  nur Bert fehlt.

Villa Agnedo,  ist zwar klein,  aber ein Doppeldorf mit zwei Kirchen, sie sind wohl in Villa,  ich in Agnedo.

Ich sage dem Navi im Telefon wohin ich will,  ich muss an der Kirche vorbei,  die Carabinieri lächeln freundlich,  manche der Menschen bekommen mit, dass Bert kommt und Meter für Meter machen sie eine Gasse auf der Straße frei…

Die Jungs waren dann leicht zu finden,  in dem wunderbar ruhigen anderen Dorfteil. 😉

Als Belohnung des heutigen Tages,  bekamen wir eine wunderschöne Ferienwohnung,  auf dem Grundstück wirkt sogar Bert fast verloren… ab jetzt wohnen wir also in San Zenone.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. Mai 2014 um 23:59 Uhr veröffentlicht und wurde unter utele & frido, mit dem Kurzlink
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