13. Tür Baustellenadventskalender 2009

Die dreizehnte Tür des Adventskalenders endet in der 13. Kalenderwoche dieses Jahres am 23. März, somit kurz nach Frühlingsbeginn. Auch in diesem Zeitraum war Roland eine Woche in England.

  • Baustellenimpressionen Rechner und Baustelle siebter Monat
  • Baustellenimpressionen Roland will nur schlafen: Baustelle siebter Monat
  • Baustellenimpressionen Ute wieder mal voller Farbe: Baustelle siebter Monat

Wie gewohnt nutzte ich diese Zeit um mehr am Rechner zu arbeiten. Das erste Bild zeigt, dass mal wieder Berge von Papierkram gab, außerdem hatte ich einen Vortragstermin über Blogs in Unternehmen, den ich anhand von Beispielen vorbereitete.

Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit vierzehn Einheiten, die unterschiedliche Eigentümer haben. Für die kleineren Entscheidungen im Laufe des Jahres gibt es einen Verwaltungsbeirat mit dem die Hausverwaltung sich absprechen kann. Getroffen hatten mich solche Entscheidungen auch vorher schon, dieses Mal übernahm ich den Job offiziell und wurde Verwaltungsbeirätin.

Manche eher unangenehme Jahrestage fallen in diese Zeit, die mich nicht gerade in Hochstimmung versetzen. Gut war, dass kurz danach die Nachricht kam, dass Rüdi an Ostern für eine Woche von Palästina nach Hause kommt. Diese Nachricht setzte wieder einige Energien bei mir frei, denn Rüdi sollte ja nach rund acht Monaten einen ersten Eindruck bekommen, der mehr als nur eine riesige Baustelle zeigt. ;)

Zu verdenken war Roland die „Flucht“ nach England nicht, denn innerhalb weniger Wochen, war wieder an einem Samstagabend als er ins Bett ging, das Bett zusammengebrochen. Dieses Mal beschloss er liegenzubleiben und zu schlafen, kaputt oder nicht, denn sehr viel tiefer konnte es ja nicht mehr gehen. ;) Wir reparierten das Bett am Sonntag jedoch trotzdem nochmal und wenn ich mich recht erinnerte krachte es nochmal, worauf wir es dann doch austauschten. ;)

Ein Problem bei solch einer Baustelle ist zu schauen, welche Tätigkeiten auch gleichzeitig möglich sind. Ich kann nicht lackieren, wenn Roland irgendetwas macht, was staubt. Wir verteilten uns daher teils in verschiedene Ecken, er arbeitete oben weiter und wir deckten das Treppenloch ab. So konnte ich unten bereits lackieren.

Unser nächstes Ziel war an sich die ersten Bereiche fertigzustellen und eher nach Räumen als nach Tätigkeiten vorzugehen. Dafür war erst Rolands Vorarbeit mit grobem Gipsen, anschließend meine Vorarbeit mit lackieren nötig, denn wenn bereits tapeziert ist, ist es deutlich mühsamer zu lackieren. Um Türen zu lackieren brauche ich einen staubfreien Platz. Deshalb wollte ich erst alles in einem Stockwerk schleifen und anschließend dort lackieren.

Malen, lackieren, feinere Gipsarbeiten, entwerfen, zusammenstellen und planen, gehören zu dem was ich besser kann. Rolands Stärken sind gröbere Arbeiten wie erstes grobes Gipsen in größeren Mengen, sägen, dübeln, schweißen und der Elektrokram.

So weit es ging haben wir versucht jeweils nach dem  aufzuteilen, was uns jeweils besser liegt. Das klappt natürlich nicht immer, denn anfangs gibt es einfach nur sehr grobe Arbeiten, gegen Ende fast nur noch eher Feinmotorisches, was man  hinterher auf jeden Fall sieht.

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

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