Ruhige Zeiten hier im Blog

  • Spiegel mit Mosaik geklebt
  • Arbeitsplatten schleifen, färben, lackieren
  • Fliesenkleber & Co hinterlässt Spuren
  • Aufgerissene Finger

Stammleser haben es schon bemerkt, im Moment ist es hier grad relativ ruhig. In den letzten Tagen vor ich vor allem auf der Baustelle.

Seit Donnerstag sind bei miradlo Betriebsferien. In den Tagen vorher habe ich noch alles abgearbeitet, was nicht bis nach dem Urlaub warten kann.

Roland hatte diese Woche Urlaub und deshalb bot es sich an, mal wieder verstärkt weiterzubasteln. Da wir unterschiedliche Stärken haben, teilen wir uns die diversen Tätigkeiten entsprechend auf. Manchmal kann er nur weitermachen, wenn ich entsprechend vorgelegt habe.

Im Moment ist meine Aufgabenliste grad noch länger als seine, da ich eher für Deko und Optik zuständig bin. Inzwischen sollen keine Wände mehr raus, es braucht keine weitere Kabellöcher usw.

Roland hilft grad beim Malen, Decken und Wände streichen z.B. das geht aber nur, wenn die Türrahmen, Heizkörper, Rolladenkästen usw gemalt und die Wände tapeziert sind.

Deshalb blieb grad gar keine Zeit zum Bloggen. Gestern beschloss ich dann im oberen Teil mal fertig zu werden, mit solchem Kram.

Nach einigen Stunden Arbeitsplatten schleifen und lasieren, sowie mit Nitro Flecken putzen, konnte ich das am Vortag geklebte Mosaik verfugen und abwaschen.

Ich kann nicht mit Handschuhen arbeiten und wenn Werkzeug nicht optimal funktioniert, dann nehme ich die Finger… ;)

Trotz recht viel eincremen, etwas was ich sonst selten mal mache, war irgendwas wohl zuviel. Bei den letzten Resten Fugi abwaschen musste ich auf die linke Hand ausweichen, weil rechts einige Stellen offen waren.

Danach gab es jedoch noch Tapete… Auch wenn es mein Großonkel war, der als Chemiker bei Henkel den heutigen Tapetenkleister erfand, scheinen meine Gene nicht resistent gegen das Zeug zu sein.

Normalerweise kann ich einen halben Tag tapezieren, bevor ich Auschlag, Juckreiz und komische trockene Stellen bekomme. Gestern kam das zu kaputten Händen noch obendrauf. Tippen ging irgendwann nicht mehr und auch tapezieren nur noch, weil ich es mir in den Kopf gesetzt hatte.

Aber Sonntagmorgen um halbacht hatte ich dann was ich wollte. ;) ich ging dann erstmal schlafen, nach dreimal Hände eincremen. Roland stand gerade auf, und nach Badewannentagesbeginn hatte er was zum Streichen.

Um zwei stand ich auf, so Kaffee ans Bett und Sonnenschein waren gute Gründe. :)

Mir hatten die Ruhestunden geholfen, meinen Händen haben sie eher geschadet, denn im Schlaf eincremen klappt eher nicht. ;) Tippen ging erstmal gar nicht, selbst anziehen und so war mühsam.

Zum ersten Mal in meinem Leben ging ich mit Handcreme aus dem Haus… ;)

Es half. Jetzt nach einem ausgiebigen Stadtbummel – mit Nudeln essen, Milchkaffee und so, sowie Harry Potter im Kino gucken – geht Tippen wieder, die Fingerkuppen sind kaum noch dick und rot. Inzwischen genügt es alle halbe Stunde zu cremen, bevor die Hände wieder aussehen wie 80-er-Schleifpapier… ;)

Ja, ich weiß:
Handschuhe existieren
Pausen sind möglich
nach elf Monaten Baustelle kommt es nicht auf einen Tag an…

Nun, so bin ich halt nicht. ;) Außerdem ist mein erklärtes Ziel es nicht auf ein Jahr Baustelle zu bringen! Deshalb bleiben jetzt nur noch wenige Wochen, um das zu schaffen.

Es wäre ok, wenn noch Dekokram ürig bleibt, aber alle Decken, Wände und Böden müssen fertig sein und alle Räume soweit wieder möbliert, dass sie bewohnbar sind.

Deshalb jetzt auch wieder Schluss für heute, denn morgen ist wieder Baustellentag…

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

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7 Kommentare

  1. Danke, ist schon wieder deutlich besser, ich kann sogar schon wieder mit der rechten Hand ein Feuerzeug bedienen. Jetzt noch den Zieltermin halten, dann ist gut… :)

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