Gute Vorsätze – Blogparade

Claudia ruft zu einer Blogparade auf, bei der sie Meinungen zu der Sache mit den guten Vorsätzen und ihrer Verwirklichung sammeln möchte. Teilnehmen kann man bis zum 15. Dezember.

Na dann:

Ich glaube daran, dass gute Vorsätze gar nichts nützen. Es ist eben nur ein Vorsatz, da fehlt die Überzeugung wirklich etwas ändern zu wollen. Gute Vorsätze in dem Sinn fasse ich daher gar nicht.

Verwirklichen lässt sich, zumindest bei mir, nur das, was ich ganz überzeugt auch ändern will. Wenn ich bei irgendwas glaube, es wäre gut es zu ändern, dann gehe ich systematisch vor:

  • Zunächst schreibe ich mir auf, was ich denn ändern möchte.
  • Anschließend kläre ich mit mir, warum ich es denn ändern will.
  • Manches fällt dabei bereits wieder weg, weil mir auffällt, dass es mir nicht wichtig genug ist.
  • Wenn ich nun Gründe für die Änderung habe, dann überlege ich mir was ich tun müsste, um es zu ändern.
  • Immer mal wieder merke ich an dieser Stelle, dass es einfach nicht passt, weil ich nicht bereit bin das zu tun, was nötig wäre, um eine Idee zu verwirklichen.
  • Komme ich jedoch bis hier, bin mir sicher, dass ich etwas ändern möchte, dann mache ich mir einen Plan.
  • In welchem Zeitraum möchte ich etwas ändern?
  • Geht es um eine Änderung auf Dauer oder nur um etwas was ich einmal verändern will?
  • Was könnte mir helfen es umzusetzen?
  • Habe ich mir selbst auf diese Art schriftlich klar gemacht, was ich wann, wie ändern möchte, dann klappt es auch.

Alle anderen Wege, Vorsätze, Ideen lassen sich bei mir nicht umsetzen. Mit „könnte“, „sollte“, „müsste“, „wäre gut“ oder ähnlichem enden alle Vorsätze spätestens nach wenigen Versuchen.

Aktualisierung

4.1.08 Matthias fragt in seiner Blogparade nach den guten Vorsätzen für 2008, falls man Vorsätze fasst. Nun, „das Rad neu erfinden muss ja nicht sein“ daher hier die Ergänzung des Artikels. Wie bereits beschrieben halte ich nichts von den guten Vorsätzen und fasse daher auch keine. Wenn ich mich nicht überzeugen kann, dass ich wirklich etwas ändern will, dann geht es wohl gerade nicht. Der Vorsatz allein ist für mich vergeudete Zeit.

Um den Jahreswechsel herum, nehme ich mir irgendwann ein bisschen Zeit und überlege, wo war ich ein Jahr zuvor, was wollte ich, was hat geklappt, was ging schief… Anschließend überlege ich mir meine Ziele fürs kommende Jahr. Diese Ziele sortiere und gewichte ich, überlege wieviel Zeit sie benötigen und gehe sie dann an, wie oben beschrieben.

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

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4 Kommentare

  1. sorry, habe deinen Kommentar grad erst aus dem Spam gefischt… Dann wünsche ich dir und allen, die es ähnlich sehen, dass es – “könnte”, “sollte”, “müsste”, “wäre gut” oder ähnliches – nur dann gibt, wenn es auch passt.

  2. Danke Eveline für die Zusammenfassung der Beiträge. Nachdem sich jetzt wohl alle einig sind, dass es sinnvoll ist, statt nur der Vorsätze sich selbst zu überzeugen, dass etwas wichtig genug ist, um es auch zu ändern, wünsche ich allen Lesern:

    Viel Erfolg beim „sich selbst überzeugen“ von allem was wichtig genug ist, um es zu ändern!

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