Ein perfekter Tag, genau so, wie ich es mag…

Hab grad noch die Blogparade zu “Ein perfekter Tag in meinem Leben, eine Vision meiner Träume?” gefunden, sie läuft nur noch heute. Gefragt wurde:

„Durchlebe in deinen Gedanken einen ganz normalen Tag in der perfekten Version deines Lebens. Was tust du, wenn du aufwachst? Wo wohnst du – in welcher Gegend, in welcher Form und mit wem zusammen? Wie verbringst du die Tageszeiten? Was arbeitest du und wie ist dein Familienleben? Mal dir deinen Alltag in den Kategorien „Was“, „Wo“ und „Wer“ ganz detailliert aus.“

  • nachmittags mit WasserspritzernStaad, Bodensee Frühjahr

Na, dann mal überlegen… Was genau ist für mich perfekt?

Nun, aufstehen nicht vor zehn und Milchkaffee gemacht bekommen mag ich gern. Das klappt meist so ein- zweimal die Woche. Roland ist eher Frühaufsteher, der kennt seine Ute und wie sie am ehesten aus den Federn zu bekommen ist.

Ich wohne genau hier, und mit genau diesem Menschen. Allerdings träume ich schon davon, dass es irgendwann mal nicht mehr eine bewohnte Baustelle ist, sondern so, wie ich das haben mag. So ein bisschen Tapete an der Wand, und eingerichtete Räume, ein fertiges Bad und eine Küche wären schon noch ganz nette Kleinigkeiten am Rande.

Meine Arbeitstage verbringe ich ähnlich wie jetzt, mit ein bisschen weniger Arbeitszeiten, als jetzt manchmal. Aber auf jeden Fall viel am Rechner, oft mit und im Web, mit bloggen, mit Linux, mit Informatik. Seit einiger Zeit kommen Pausen zu kurz. Sehr viel mehr als meine angepeilten fünfzig Wochenarbeitsstunden plus einer Baustelle, mag ich auf Dauer nicht.

Mein Familienleben mag ich grundsätzlich auch, so bald mein Sohn aus Palästina zurück ist, mag ich es noch lieber.

Das was ich schon immer gern mache, werde ich auch wieder ausbauen:

  • mindestens zweimal die Woche tanzen gehen
  • immer mal wieder ein paar Stunden einfach so mit einem Buch, am liebsten bei warmem Wetter auf dem Balkon, ein Sofa an der Heizung ist jedoch auch ok
  • Motorradfahren ab und zu einfach mal für eine Stunde, hin und wieder in netter Gesellschaft auch mal einen Tag, oder ein paar Tage am Stück
  • Barcamps mag ich, auch wenn sie bis zu einem gewissen Grad mit arbeiten zu tun haben
  • der See ist mir wichtig, und da will ich wieder öfter hin, sei es entlang spazieren, oder auch baden gehen (ich wohne in Konstanz am Bodensee, Entfernung ist also kein Problem)
  • ein bisschen öfter mal wieder was Besonderes machen, mal zu einem Konzert, sei es Rock am See, ein Musical oder eine Oper, Theater ist ebenfalls hin und wieder klasse, ganz wichtig auch immer mal wieder ein Tanzball, hin und wieder mag ich sogar Kino
  • ab und zu mal ganz woanders hin mag ich gern, sei es eine Stadt wie London oder Wien, eine Insel wie Fuerteventura oder Malta oder ein paar Tage irgendwo in Wales, Spanien oder in Palästina
  • hin und wieder brauche ich Zeit für Dinge, die ich mit den Händen tun kann:
    • Blumen und Pflanzen richten
    • irgendwas nähen
    • ein Bild malen
    • irgendwas umbauen, umdekorieren…
  • wichtig ist mir Zeit für Menschen, die mich interessieren
    den Punkt setze ich deshalb an die letzte Stelle, weil er auch wenn ich wenig Freizeit habe, nie ganz wegfällt

Meistens habe ich mir meine Umgebung schon so gebaut, dass sie überwiegend dem entspricht, was mir wichtig ist. Manchmal klappt es einige Zeit sehr gut, ein anderes Mal gehen andere Dinge vor. Das jedoch ist der Lauf des Lebens.

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

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4 Kommentare

  1. Liebe Ute
    das scheint ein Tag zu sein der nicht im Land Utopia zu finden ist, er ist ganz nah und ich bin mir sicher das du ihn viele Male erleben wirst.
    Danke für deinen Beitrag!
    LG Bonafilia

  2. Hi Bonafilia,
    ja, mein Traumtag ist sehr nah an meiner Wirklichkeit.

    Als Kind wollte Winnetou sein, solange bis mir auffiel ich will gar nicht jeden Tag auf einem Pferd sitzen und mich mit Cowboys rumschlagen. ;-)

    Ab da fing ich an mir genauer anzuschauen, was ich möchte und damit wurden die Wünsche greifbarer und realer. Statt im Kellergeschoss eines Ladens davon zu träumen im Lotto zu gewinnnen, habe ich Schulabschlüsse nachgemacht und studiert…

    So einmal im Jahr fülle ich trotzdem einen Lottozettel aus. ;-)
    Allerdings würde ein Gewinn nur ein paar Dinge vereinfachen, an meinem Alltag an sich, würde ich nichts ändern.

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