Mahnwache gegen die Zensur ::: Kinder schützt man so nicht…

Bei netzpolitik.org gibt es eine Liste der Teilnehmer der Mahnwache gegen die Sperren, die die meisten Internetprovider heute freiwillig unterzeichnen wollen:

„Am Freitag wollen die größten Internetprovider Deutschlands einen Vertrag mit Bundesfamilienministerin von der Leyen unterzeichnen, in dem sich die Provider freiwillig verpflichten über das Internet zugängliche, kinderpornographische Inhalte herauszufiltern bzw. zu sperren.“

Worum es geht schrieb ich ja bereits in den Artikeln Kinderpornographie : Netzsperre : Zensur und Internetsperre? Kampf gegen Kinderpornographie ::: Frauensache?
Bei netzpolitik sehen sie es so:

„Wir sind überzeugt, dass mit diesem Vorgehen weder der eigentliche Missstand des Kindesmissbrauchs noch dessen Dokumentation im Internet gelöst werden kann. Die Probleme werden ausgeblendet und darüber hinaus Wege geschaffen werden, die eine Zensur des Internets für beliebige Inhalte ermöglichen.“

Vor dem Presse- & Besucherzentrum der Bundesregierung (Bundespressekonferenz) in Berlin, wird eine Mahnwache stattfinden. Wer selbst nicht teilnehmen kann, aber der Meinung ist, dass diese Regelung keinem Kind hilft, sondern nur Zensur ist, kann zumindest darüber berichten.

Zu denjenigen, die die Mahnwache unterstützen gehören unter anderem:

Weitere Linktipps zu diesem Thema:

Falls es nicht hilft, schaden kann es auch nicht, zu zeigen, dass es nicht dasselbe ist Kinder zu schützen und eine Zensur einzuführen.

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

Beteilige dich an der Unterhaltung

3 Kommentare

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beim Kommentieren werden Daten gespeichert, bitte die Datenschutzerklärung beachten.