Richie am Bodensee, Welpe, goldenretriever, hund, jungs, richie Aus Angst vor Hunden wurde nach und nach im Lauf der Jahre Interesse an manchen Hunden. Ein Alltag mit sehr viel Arbeit, so gut wie keinem Urlaub und viel zu wenigen Pausen, brachte mich irgendwann auf die Idee, dass ich was ändern will.

Ich begann über Haustiere nachzudenken, manche hatte ich als Kind. Naja, so ungefähr „hatte ich“ eher war es „meine Mutter hatte, weil ich wollte“. Es gab bei der Tombola gewonnene Wellensittiche, Zwergkaninchen, Meerschweinchen und Goldfische. Mal war ein Tier irgendwo übrig, mal hatte jemand Jungtiere, mal klappte es als Geburtstagswunsch. Mich interessierten die Tiere schon, bis hin zu einem Hamsterkäfig mit Kinderwagensonnenschirm und um den Zwerghasen per Fahrrad mit zu Wochenendbesuchen bei Bekannten nehmen zu können. Doch das mit der Betreuung war nicht meins, weder füttern, noch reinigen und manch ein Vogel bekam ungeplant seine Freiheit, als ich die Balkontür öffnete.

Als Jugendliche war ich einige Male auf dem See zum Fischen, einen Fisch töten um ihn später zu essen, das konnte ich problemlos. Dagegen tote Fische im Aquarium entsorgte ich nicht selbst, ebenso wenig die anderen Haustiere.

Auf Grund dieser Vorgeschichte war ich lange sehr unsicher, ob ich es hinbekäme ein Tier gut zu versorgen. Andererseits wusste ich, dass ich grundsätzlich durchaus Pflichten wahrnehme und strukturiert genug bin um nichts zu vergessen.

Kleinere Haustiere schloss ich für mich aus, ich bin nicht sonderlich „kuschelgeeignet“, ich interessiere mich nicht besonders für Vögel und Fische. Kleinere Tiere schienen Arbeit zu machen, ohne für mich einen relevanten Vorteil zu bieten.Richie und Ute, im Schnee, Welpe, goldenretriever, hund, jungs, richie

Ich bin kein Innenraummensch, wenn möglich bin ich lieber draußen. Wenn es geht, arbeite ich auch am Rechner lieber auf dem Balkon als am Schreibtisch. Ich mag Sport treiben nicht, finde allein spazierengehen meistens eher doof, ich schwimme gern im See, jedoch nicht so sehr in Bädern. Ich esse gern, ich hatte sehr lange Gewichtsprobleme und bin inzwischen stolz darauf, dass ich nach dem letzten Hoch mittlerweile seit mehreren Jahren mein Gewicht halte.  Mehr bewegen würde mir jedoch nicht schaden.

Wohl auch aus alldem heraus, interessierte mich ein Hund. Ein Tier, welches mich dazu bringt auch dann rauszugehen, wenn ich es zum Spazierengehen allein nicht tun würde. So ein Hund würde mich zwingen mehrmals täglich etwas anderes zu tun, als zu arbeiten, damit könnte ich mich austricksen und mehr Pausen einbauen. Und es wäre ein Lebewesen, welches auch insgesamt ganz sicher etwas verändern würde.

Einige Zeit überlegte ich hin und her. Und irgendwann fand ich, ein Hund könnte passen. Meine bessere Hälfte arbeitet häufig auswärts, er wäre bei der Betreuung von Haustieren nicht zu 100% da. Allerdings kommt er aus einer Familie, die immer viele Tiere, auch Hunde hatten. Als ich Haustiere ansprach war es nicht verwunderlich, dass er begeistert war, denn er hätte gerne einen Hund, könnte es mit seinem Job jedoch nicht vereinbaren.

Im November 2018 holten wir uns Richie, einen Welpen, einen Golden Retriever, weil wir beide fanden, dass das gut zu uns passt.

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

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