Dieses Internet und ich haben schon eine längere Geschichte. 1995 im Studium begann es, zunächst mit Mail und lesen. Schon während des Studiums dann erste eigene Webprojekte und das erste Blog war dieses hier 2007.

Blogs, Twitter und co vor vielen Jahren

Damals waren Blogs noch mit vielen Kommentaren, der Austausch lief über die Blogs selbst, denn es gab keine relevanten sozialen Netzwerke. Für mich begannen solche Netzwerke 2009 mit Twitter am 9.1.2009 und mit identica kurz danach. identica ist schon sehr lange nur noch Geschichte, aber Friendica ist ein vergleichbares freies Netzwerk aus dem Fediverse, bei dem ich auch schon recht lange aktiv bin.

Facebook nutze ich theoretisch ebenfalls seit 2009, sehr lange jedoch nur mit automatisierten Kopien von Posts aus anderen Netzwerken. So richtig meins ist es bis heute nicht, aber manche Menschen erreiche ich nur dort, deshalb bleibe ich bisher weiter dabei.

Die Zeit als Blogs noch Kommentare hatten und die Kontakte darüber liefen, vermisse ich manchmal. Heutzutage sind fast alle Aktiviäten, sehr flüchtig und kurz, irgendwas taucht mal eben irgendwo auf und ist kurz danach schon wieder weg. Andererseits, klar, damals musste man ein eigenes Blog haben, um wahrgenommen zu werden, es war daher nicht für alle möglich sich im Internet auszutauschen.

Aktiv, richtig, falsch, Regeln?

Ich habe auf twitter heute dann 50.000 Tweets verfasst in 11 Jahren und einem Monat, im Schnitt also etwa 12 Tweets täglich. Für manche ist das lächerlich wenig, für andere unfassbar viel. Inzwischen ist das Netz voll mit Anleitungen, was man wie, wo, wann posten muss, um erfolgreich zu sein. Für meine persönlichen Aktivitäten, war und ist mir Erfolg nicht so wichtig. Ich schreibe und poste Fotos, weil ich mag, wer mich liest, prima, wer nicht, auch gut.

Natürlich habe ich bei Unternehmenskonten in Netzwerken und Unternehmensblogs genauer geschaut was ich tue, denn da geht es um die Arbeit, die man investiert, und das Ergebnis, was dabei raus kommt.

Meine Hauptregel war und ist jedoch auch da, wenn etwas nicht zu einem selbst passt, dann lieber Mut zur Lücke. Niemand interessiert sich für halbleere Blogs, keiner mag nur automatisierte Standardposts in Netzwerken.

Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist

Jungs, Richie und Gismo (Hunde) und Ute am Bismarckturm - utele euDieser Satz stammt von einem Cartoon aus dem Jahr 1993, das ist schon ziemlich lange her. Seither gab und gibt es viele Diskussionen über Klarnamen, über anonym und was richtig und falsch ist. Ich hätte gern weiterhin, dass sich alle aussuchen können, ob sie unter ihrem Namen oder anonym aktiv sind.

Ich bin also kein Hund, aber sicherlich wird es hier im Blog, dank der „Jungs“ Richie und Gismo öfter mal um Hunde gehen.

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

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