Musik, im März 2021, fragte jemand auf twitter, ob man darauf verzichten würde, falls es aus einer Auswahl etwas gäbe, was man stoppen müsste. Es ging allgemein um Musik, nicht speziell um Musik aus 2007. Kurz habe ich überlegt, denn ich höre nicht ständig Musik. Noch weniger bekomme ich mit welche Musik neu ist, es ist eher zufällig, wenn mir etwas auffällt. Dieser Artikel ist ursprünglich schon aus 2008, jedoch etwas aktualisiert in 2021, weil manches mit Pandemie ganz anders ist.

Foto der Fasnet 2019 vorm Münster in Konstanz ein fahrbares Schlagzeug und UteDieser Beitrag gehört grad zu denen, bei denen ich häufig Spamkommentare löschen muss, daher schaute ich grad mal, worum es hier überhaupt geht. Wie schon geschrieben, räume ich teils im Blog nach und nach etwas auf. Blogstöckchen und Blogparaden sind selten geworden, sowas wie das untenstehende Stöckchen gibts heutzutage direkt auf twitter, facebook oder in den Storys von instagram. Fragen wie in der nachstehenden Blogparade gäbe es ebenfalls eher in Netzwerken. Falls es eine Blogparade wäre, ginge es wahrscheinlich heutzutage eher allgemein darum, was man mag, als nur der Bezug auf ein Kalenderjahr.

Erstaunlicherweise stellte ich für mich jedoch fest, dass manches gar nicht so anders ist. Mein Album, ist noch immer mein Lieblingsalbum. Lieblingskonzerte gibt es grad nicht, weder im vergangenen Jahr und wohl auch nicht dieses Jahr. Song des Jahres, das ist in manchen Jahren einfach irgendein Song, und nach wie vor, kann es auch ein Song sein, der aus einem anderen Genre kommt, als ich es sonst mag.

Das Beitragsfoto zeigt mich, mit dem, was ich bei Musik besonders mag, das Schlagzeug. Für mich kommt Musik im Bauch an, wenn Schlaginstrumente dabei sind. Das Bild ist an Fastnacht in Konstanz entstanden, vorm Münster fand da vor Corona jeweils Guggenmusikkonzert statt.

Musik 2007 – Blogparade

Auf cimddwc.net fragt Andreas in seiner Blogparade welche Musik mir persönlich im vergangenen Jahr am besten gefallen hat. Andreas wüsste gern was über Song, Album und Live-Konzert des Jahres.

Mein Song des Jahres

Mir fielen dieses Jahr nicht viele neue Stücke auf. Erst im Herbst hörte ich erstmals „Einen Stern, der deinen Namen trägt„. Wir waren auf dem Tanzball des Tanzclubs Konstanz als die Band, den Titel spielte. Während des Tanzes stellte ich mir grinsend den Stern „Roland“ vor… Ich habe mich gut amüsiert. Tja und ab zu bleiben gerade solche Schnulzen, wie diese von DJ Ötzi ft.Nik P. hängen. Seit einigen Wochen kommt es immer mal wieder und ich ertappe mich, dass es so im Hinterkopf läuft. Nun, Schnulze hin oder her, das Lied hat bei mir funktioniert, darum mein Song des Jahres.
Weit vorne dabei waren für mich 2007 außerdem Herbert Grönemeyer mit „Lied 1 – Stück vom Himmel“. Das „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ von den Höhner ist seither insbesondere im Sportumfeld eine Hymne. Und für inzwischen ein Kultsong ist „Junge“ von den Ärzten.

Mein Album des Jahres?

Wie schon erwähnt, sehr viel Neues blieb mir nicht hängen dieses Jahr, daher ist mein Album des Jahres nicht ganz neu, ganz im Gegenteil, es wird im März 25 Jahre alt: Dark Side of the Moon von Pink Floyd. Häufig höre ich Musik eher so anfallsweise, wie z.B. den Song des Jahres. Manches mochte ich mal sehr und höre es heutzutage nur noch selten. Von alledem gibt es nur eine Ausnahme das ist Dark Side of the Moon, seit ich es das erste Mal gehört habe, ist das mein Lieblingsalbum. Das einzige Album, dass ich zu jeder Tages- und Nachtzeit und in fast jeder Stimmung ertrage.

Mein Live-Konzert des Jahres?

Wir waren im Herbst bei Dream Theater als sie in Winterthur, Schweiz spielten. Eine nette Halle, die zwar als ausverkauft angegeben war, jedoch trotzdem noch viel Platz bot. Drumrum die schweizer Eigenschaften, die so etwas noch angenehmer machen:

  • vorher und währenddessen kann man jederzeit Essen und Getränke kaufen
  • es gibt nicht überall Rauchverbot
  • eine Schlange am WC gab’s nur vor der Halle bei den Jungs ;-)
  • die durchschnittlichen Schweizer sind bei weitem nicht so groß, wie die Deutschen, damit sehe sogar ich bei einem Konzert ab und zu noch was
  • die Atmosphäre war überwiegend gewohnt ruhig und vom Interesse am Konzert geprägt

Speziell bei diesem Konzert war das Publikum häufiger auch in meinem Alter und meine Haarfarbe schockierte nicht völlig. Nicht nur bei diesem Konzert auch bei einigen anderen Konzerten hatte ich jemals Bedenken mich auch im in den vorderen Reihen aufzuhalten. Dieses Mal gab’s keinen Pogo, jedoch auch da hatte ich noch keine Probleme.

Ganz anders bei der musikalisch ebenfalls sehr schönen Aufführung von Carmen im Frühjahr in der Stuttgarter Oper. Die Räume waren wunderschön, die Besucher sehr schick angezogen, aber leider waren einige wohl nicht wegen der Freude an der Musik da. Bei keinem Rockkonzert habe ich soviel rücksichtsloses Gedränge und so wenig Möglichkeiten zumindest ein Glas Wasser in der Pause zu bekommen, erlebt.

Ja, ich mag teilweise sehr unterschiedliche Musik, je nachdem wann, wo und in welchem Zusammenhang. Klasse, dass irgendwer, irgendwann einmal Musik erfunden hat…

Stöckchen CD-Cover

Unter anderem beim Dia-Blog und Jekylla gabs ein Stöckchen, bei dem man sich ein CD-Cover basteln sollte, das Ergebnis gibts im Bild. Das Ganze funktionierte wie folgt:

  • Annihilating Space: Eating Frozen Radio DinnersStöckchen CD-Cover
  • Der Bandname: der Titel eines zufälligen Wikipedia-Artikels, sowas gibt es heute nicht mehr. Damals kam bei mir der Begriff Annihilating Space, raus (genutzt nicht nur als mathematischer Begriff, sondern auch umgangsprachlich, als das Aufheben von Raum und Zeit).
  • Der Albumname: die letzten vier Wörter des ersten Zitats auf einer Zitateseite, die von damals gibt es nicht mehr. Damals ergab das: „Eating Frozen Radio Dinners“ (Das ganze Zitat: „If it weren’t for Philo T. Farnsworth, inventor of television, we’d still be eating frozen radio dinners.“ von Johnny Carson, US-Entertainer)
  • Das Albumcover: das dritte Bild auf einer Flickr-Seite, diese Seite gibt es nicht mehr, heutzutage, in 2021, würde man wohl Wikimedia Commons nehmen, schon wegen der Bildrechte. Das Bild hatte damals den französischen Titel „la pluie fait des ronds“ (etwa, soweit mein Französisch reicht: der Regen erzeugt diese Kreise

Für mich passt es zusammen, Zeit und Raum heben sich auf, während man ein Stückchen Natur beobachtet und sich von den sich verändernden Kreisen, die der Regen erzeugt faszinieren lässt. Bis hierhin würde ich Cover und Band mit Musik wie von Enya verbinden. Bei „Eating Frozen Radio Dinners“ fällt mir Mike Oldfield oder Alan Parsons Project ein. Lasst euch doch selbst inspirieren, was für euch dazu passt.

Veröffentlicht von Ute

utele bloggt - das ist die halbe Wahrheit, ich, Ute schreibe. Das Elefantenmädchen im Logo heißt utele. Dieses Blog gibt es seit 2007, was ich sonst so mache findet ihr jeweils auf: https://ute-hauth.de/

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12 Kommentare

  1. Fein, dass ich noch mitmachen darf. :-)

    Der Song ist sicher nicht hochqualitativ oder gar pädagogisch wertvoll, klar ;-) Aber ich bin sicher, dass ihn spätestens am Aschermittwoch fast alle mitsingen können. Erfolg und Qualität gehen halt nicht immer Hand in Hand.

    Ich bewundere die Fähigkeit, Ohrwürmer zu veröffentlichen, die zwar eigentlich schlecht sind, die jedoch funktionieren, weil jede/r sie nach zweimal hören mitgrölen kann.

  2. Danke, ich hatte erstmal nur geklickt und wollte nur mal wissen, was so käme, bei dem Bild, war dann klar, dass ich mitmache…

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